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Archive for 19. Februar 2020


Zu den Konstanten des Austausches zwischen den Partnerstädten gehört die Teilnahme des 1996 gegründeten Wladimirer Klöppelstudios an Ausstellungen und Wettbewerben in ganz Deutschland. Begonnen hatte alles 1999, als die Leiterin der Werkstatt erstmals an die Volkshochschule Erlangen kam, um ihre Arbeiten zu zeigen. Schon ein Jahr später hatte Kontakt zum Deutschen Klöppelverband aufgenommen, dem sie dann nach einem Besuch in Annaberg und des Museums Abenberg 2002 als erstes und bisher einziges russisches Mitglied beitrat.

Wera Miroschnitschenko und Jekaterina Nowikowa

Seither versäumte die Kunsthandwerkerin keine Gelegenheit zur Teilnahme an Ausstellungen und kam Jahr für Jahr nach Deutschland und zeigte ihre Arbeiten auch schon in Spanien oder Italien. 2015 schrieb der Deutsche Klöppelverband erstmals einen Wettbewerb für Kinder aus, an dem – nicht ohne Erfolg! – der Wladimirer Klöppelnachwuchs teilnahm. Preis um Preis ging in die Partnerstadt, und dieser Tage traf wieder Post vom Verband mit froher Kunde ein. Zum Thema „Unterm Zirkuszelt“ hatten nämlich auch Wera Miroschnitschenko und Jekaterina Nowikowa ihre Arbeiten eingereicht, den „Lustigen Jongleur“ und das „Tapfere  Löwenbaby“, und belegten den dritten und den zweiten Platz.

Wera (elf Jahre) und Jekaterina (neun Jahre) sind Stiefschwestern, deren Mutter, Julia Kasakowa, die selbst als Kind sehr erfolgreich in der Kindergruppe klöppelte. Wieder ein Grund zur Freude für Jelena Gorbunowa, die schreibt:

Schön, wie der kreative Faden weitergesponnen wird und sich von Generation zu Generation zieht und dabei immer auch nach Erlangen zurückkehrt, wo alles begonnen hat.

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