Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 13. Januar 2020


Hätten Sie Zeit und Lust, lieber Herr Koppmann, einen kleinen Bericht über Ihre Begegnungen in Wladimir für meinen Blog zu schreiben? Ich würde mich sehr freuen – und meine Leser sicher nicht minder!

Hallo, Herr Steger, werde ich gerne machen, vor allem weil mir die Reise und auch die Gastfreundschaft im Erlangen-Haus und auch der ganzen Stadt noch in bester Erinnerung ist.

Diese beiden Nachrichten gingen gestern per Facebook hin und her, nachdem Georg Koppmann Bilder aus Wladimir mit einem Kurztext zu Hausbier in der Partnerstadt veröffentlicht hatte. Und flugs landete auch schon der gewünschte Bericht in der Redaktion.


Der Aufenthalt im Erlangen-Haus der Stadt Wladimir wirkt noch immer nach, obwohl seither bereits mehr als vier Jahr vergangen sind. Noch immer denke ich mit einer Menge an Fernweh an diese zwei Wochen in Erlangens Partnerstadt zurück. Empfang, Betreuung, Unterricht in Russisch und vor allem die Geduld und Gastfreundschaft unserer Gastgeber im Erlangen-Haus sind noch heute fest in meiner Erinnerung verankert.

Georg Koppmann und die Wirtin

Da ich seit Jahrzehnten Hausbrauer bin und ich mich als Bewunderer der fränkischen Brauvielfalt betrachte, stelle ich mir überall auf der Welt dieselbe Frage:

KÖNNEN DIE HIER IM „AUSLAND“ AUCH BIER BRAUEN?

Vom Erlangen-Haus aus machte ich mich schließlich auf den Weg, um diese Frage zu klären. Im Stadtzentrum stieß ich tatsächlich auf eine Kneipe, die Biere der Brauerei Wladimir ausschenkte. IPA, Porter, Weizen, ob ober- und untergärige Biere: Ich konnte gar nicht aufhören, die ganze Palette an feinen Sorten durchzuprobieren. So verbrachte ich dort einige Stunden und lernte bei Bierverkostungen und guter Bierlaune Leute kennen. Wir sprachen nur etwas Russisch, Englisch oder Deutsch, aber wir sprachen. Auch wenn wir in manchen Dingen, vor allem politischen Aspekten, unterschiedlicher Meinung waren, überraschte mich so manches Argument, das ich bislang noch nicht mal auf dem Schirm hatte.

Georg Koppmann

In Abwandlung eines Ausspruchs des Nobelpreisträgers für Literatur, Paul Heyse, ließe sich da sagen: „Die Gleichheit vor dem Bier mildert den Druck der politischen Gegensätze.“

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: