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Archive for 17. Oktober 2019


Trotz Reisen durch Alaska, Grönland, Spitzbergen, Tibet und viele andere kalte Länder: Diese Radtour war die eisigste Fahrt meines Lebens. Als meine Mitradler und ich im März 2013 aufbrachen, ahnte niemand von uns, daß dieses Frühjahr ein Jahrhundertwinter werden sollte! Schnee, Eis und Kälte haben uns begleitet vom ersten bis zum vorletzten Reisetag… Die Radtour begann in Erlangen, führte durch Tschechien, Polen, Litauen, Lettland und Estland nach Rußland.

So beginnt Walter Költsch selbst die Werbung für seinen einzigartigen Film, den er am Donnerstag, den 14. November, um 20.00 Uhr zum Auftakt des Fernwehfestivals im Redoutensaal zeigt. Und der Veranstalter, das Fernwehfestival, ergänzt:

Wir haben es nicht lassen können und einmal mehr den „Fränkischen Indiana Jones“ (O-Ton Frankenfernsehen), Walter Költsch, zu unserem Festival eingeladen. Wer ihn, beziehungsweise seine Multivisionen kennt, weiß auch, was das Publikum im Vortragssaal erwartet. Denn Walter verfolgt bekanntlich das Vortragsmotto: „Meine Zuschauer müssen leiden!“ Sein Vortragsstil ist legendär und unvergleichlich humorvoll.

Walter Költsch in Aktion

Viele echt verrückte Reisen haben Walter schon in alle Teile unseres Welt gebracht, viele Abenteuer galt es in dieser Zeit zu bestehen, vielen Unbillen zu trotzen. Die Hitze der Wüsten, die Feuchtigkeit und Schwüle der Tropen und die Kälte des hohen Nordens. Und dennoch meint er, der Radtrip nach Moskau sei das „Eisigste, was er in seinem Leben jemals erlebt hat“. Aber immerhin war er nicht allein unterwegs. Begleitet wurde der Abenteurer von der Erlanger Extremsportlerin Gertrud Härer, dem Erlanger Fahrradguru Jörg Gruner und vom Weltumradler Peter Smolka, für den diese Tour gleichzeitig die Startetappe zu seiner zweiten Weltumrundung war.

Als diese Mannschaft im März 2013 gen Osten aufbrach, konnte sie nicht ahnen, daß dieses Frühjahr so gar nichts von einem Frühling hatte, sondern mehr den Charakter eines Jahrhundertwinters verkörperte! Schnee, Eis und Kälte waren die Begleiter vom ersten bis zum vorletzten Reisetag!

Die Radtour begann in Erlangen, führte für die Gruppe durch Tschechien, Polen, Litauen, Lettland, Estland und schließlich nach Rußland. Nach einem Umweg über Sankt Petersburg endete die Reise nach 4.000 Fahrradkilometern ein gutes Stück jenseits von Moskau, in Erlangens Partnerstadt Wladimir.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ihr werdet wieder einmal mit Walter leiden müssen und bestimmt während des Vortrags immer wieder den Kopf schütteln, wenn sich die Radler frierend durch Schnee, Eis, Matsch und Schneegestöber quälen. Aber wir versprechen Euch ebenso: Ihr werdet Euch wieder köstlich amüsieren über die in perfektem Hochfränkisch vorgetragenen Anekdoten über Begegnungen mit Menschen, über die vielen Pleiten, Pech und Pannen. Der Film lebt aber auch vom Kontrast aus grandioser, einsamer Natur und weltberühmten Städten wie Riga, Tallinn, Sankt Petersburg und Moskau.

Nadja Steger, die noch keine Vorstellung des Films auslies!

Ein Roadmovie der anderen Art. – Freut Euch auf einen weiteren Film aus der Reihe „Walters Verrückte Reisen“. Siehe https://walters-verrueckte-reisen.de

Walter Költsch beim Start in Erlangen

Anzumerken hat die Redaktion freilich schon noch, daß Peter Smolkas Tour de Friends durch sämtliche Partnerstädte Erlangens – ausführlich im Blog dargestellt – den Anlaß für die unfreiwillige Winterfahrt bot. Nach Wladimir, seiner ersten Station, strampelte er über vier Jahre weiter, bevor er via Jena am 10. August 2017 mit 88.000 km auf dem Buckel wieder in Erlangen eintraf.

Walter Költsch, Jörg Gruner, Peter Smolka und Gertrud Härer vor dem Erlangen-Haus in Wladimir

Auch wenn es viele Plätze im Redoutensaal geben mag, sollte man nicht allzu lange mit dem Reservieren warten: https://is.gd/vaxBGz. Karten gibt es ab 10 Euro. Günstiger und unterhaltsamer kommt man nicht nach Wladimir!

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