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Archive for 12. Oktober 2019


Die Krebspest und die Zerstörung des Lebensraums im Verein mit der Gewässerverschmutzung brachten im vergangenen Jahrhundert die Krustentiere an den Rand des Aussterbens. Nun ist es zumindest an der einen oder anderen Stelle gelungen, die Voraussetzungen für eine Wiederbesiedlung zu schaffen. In der Region Wladimir etwa durch das Einsetzen des Europäischen Sumpfkrebses in der Kljasma, die heute deutlich sauberer ist als noch vor 20 oder 30 Jahren. In der Region Sobinka beobachtet man derzeit die Vorbereitung auf die Winterzeit. Wenn man übrigens auf Russisch jemandem zeigen will, wo der Barthel den Most holt, droht man an, zu zeigen, wo die Krebse überwintern. Und dann gibt es noch das Sprichwort vom Krebs, der in der fischlosen Zeit auch als Fisch durchgeht. Das ist freilich lange her…

Europäischer Sumpfkrebs

Parallelität der Ereignisse: Naturschutzverbände in der englischen Partnerstadt Stoke-on-Trent melden, die Bestände des Dohlenkrebses hätten sich in den Gewässern des nahegelegenen Peak Districts erholt.

Dohlenkrebs

Gute Indikatoren für einen kleinen Erfolg beim Artenschutz in Zeiten des globalen Artenschwundes. Wenn die Natur nämlich den Krebsgang einlegt, geht es ihr zumindest lokal auch ein wenig besser. Und den Menschen wohl auch.

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