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Archive for 20. August 2019


Seit dem 13. August und noch bis Freitag dieser Woche ist wieder eine zweiundzwanzigköpfige Jugendgruppe aus Wladimir im Lande, um nicht zu sagen auf dem Lande. Denn – und das hat sich offenbar in den letzten Jahren des Austausches bewährt – die gemeinsame Unterbringung in einer Begegnungsstätte – dieses Mal in Schnaittach – schafft das Gemeinschaftserleben, das diese deutsch-russischen Treffen ausmacht, um dessentwillen das Orga-Team all die Mühen auf sich nimmt. Und die lohnen sich offenbar, wenn man in die Gesichter der jungen Leute blickt.

Susanne Lender-Cassens und die deutsch-russische Jugendgruppe

Auch wenn Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens da beim gestrigen Empfang im Rathaus am späten Vormittag noch viele unausgeschlafene Augen ausmacht – das Programm fort offenbar vollen Einsatz -, dauert das Gespräch dann doch über eine Stunde über die Unterschiede bei den Jugendparlamenten beider Städte, über die Bedeutung (oder Nichtbedeutung) der Bewegung Fridays for Future hier wie dort oder über soziale Einrichtungen.

Der Austausch geht bis in die 90er Jahre zurück und wurde zunächst vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Erlangen und wechselnden Partnern in Wladimir getragen. In den letzten zwei Jahrzehnten entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit mit der Rosenkranzgemeinde und der Universität in der Partnerstadt, die immer stärker von Konzepten und Projekten getragen wird, die deutsche und russische Jugendliche gemeinsam entwickeln.

Eine Konstante der Begegnungen ist zum Beispiel der Tag „Rent a Russian“ oder „Rent a German“, wo man im jeweiligen Gastland Familien kennenlernt, in sozialen Programmen ehrenamtlich mitarbeitet oder einfach den Alltag hier wie dort erfährt.

Aber am besten schildern das wohl einige Stichworte aus dem Programm und natürlich Bilder von den Begegnungen: Dorfrallye, Burgführung, Diskussion über den Film „Die Welle“, Ausflüge nach Nürnberg, München und Dachau, Besuch eines Biobauernhofes, Klettern, Kanufahren, Besuch der Obdachlosenberatung in Erlangen und und und. Als Konstante dabei – jeden Morgen ein spiritueller Impuls und sei es unterwegs im Zug.

Der vielleicht wichtigste Impuls aber: Das Team um Jutta Schnabel und Iwan Wikulow, treu sprachlich unterstützt von Natalia Dumnowa, Deutschdozentin am Erlangen-Haus, plant schon wieder für das nächste Jahr.

Mehr Bilder zum Besuch der Erlanger im Frühjahr in Wladimir und zur aktuellen Begegnung auf Facebook unter JADA: https://is.gd/rYlkLh

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