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Archive for 14. August 2019


Während die Statistik in Deutschland jeden zweiten Haushalt zur Mittelschicht rechnet, gehören im größten Flächenstaat der Erde gerade einmal 14,2% der Bevölkerung zu diesem Stand, der von russischen Fachleuten wie folgt definiert wird:

Unter Mittelschicht verstehen wir Familien, die es sich leisten können, ein Auto und eine Wohnung entsprechend der Personenzahl zu kaufen und nach der Bedienung aller Verbindlichkeiten für die Alltagsbedürfnisse noch einen Betrag übrig haben, der mindestens dem Zweifachen des regionalen Existenzminimums entspricht.

Reich – Mittelschicht – Arm. Quelle: Zebra TV

Diese Humusdecke der gesellschaftspolitischen und ökonomischen Entwicklung des Landes verteilt sich dabei ganz unterschiedlich. Es gibt Gegenden wie den dünnbesiedelten Autonomen Kreis Jamal-Nenezk im Fernen Osten, wo 45% der Bevölkerung dem Mittelstand zugerechnet werden, gegenüber einer Region wie Inguschetien im Nordkaukasus mit gerade einmal einem Anteil von zwei Prozent. Für Moskau, die zweifellos reichste Stadt des Landes, führen die Statistiker auch nur 27% als zur Mittelschicht gehörend auf. Und das Gouvernement Wladimir? Sie liegt mit acht Prozent im unteren Mittelfeld auf Platz 58 der Rangliste, deutlich hinter den Nachbarregionen wie Moskau-Land mit 19,3%, Nischnij Nowgorod mit 12,9%, Jaroslawl mit 11,8% und Rjasan mit 11%. Einzig die Region Iwanowo liegt mit 5,6% noch hinter Wladimir.

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