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Archive for 7. August 2019


Gestern veröffentlichte die Internetplattform provladimir.ru einen Artikel über die internationalen Beziehungen Wladimirs:

Bekanntlich hat Wladimir Partnerstädte. Dabei fallen einem am ehesten das deutsche Erlangen und das tschechische Ustí an der Elbe ein. Tatsächlich aber haben wir an die 30 solcher Kontakte. Wir sind befreundet mit Chinesen, Franzosen, Amerikanern, Finnen, Polen, Bulgaren, Weißrussen… Wenn man wieder einmal von der Unterzeichnung einer weiteren Vereinbarung oder über den Besuch einer ausländischen Delegation liest, kommt einem manchmal die Frage in den Sinn, was das den Wladimirern bringen soll. Wir wollen einmal versuchen, diese Frage zu klären.

Anna Kulikowa, die Autorin des Artikels, der hier in voller Länge einzusehen ist https://is.gd/tvMP2m, gab dem Partnerschaftsbeauftragten, Peter Steger, die Gelegenheit, einige Fragen zur Qualität und Quantität des Austausches mit Erlangen zu beantworten, das „sein eigenes Haus in Wladimir hat“ und weitere neun Partnerschaften sowie drei Freundschaften pflegt. Kenner der Materie dürfte das Ergebnis nicht überraschen. Für beide Städte sind die deutsch-russischen Kontakte mit etwa einhundert Begegnungen pro Jahr die intensivsten, wenn man den Sonderfall Jena einmal beiseite läßt.

Gruppe des Erlangen-Hauses in Bamberg, Juli 2019

Wie wechselhaft die Beziehungen sein können, zeigt die vierzigjährige Verbindung zu Aussig, nach dem in Wladimir eine Straße benannt ist, während das Hotel Vladimir in Ustí heute als Comfort Hotel firmiert. In den 90er Jahren kam der einst florierende Austausch völlig zum Erliegen, erst in jüngster Zeit reisen Delegationen wieder hin und her. Und dann sind da die jüngsten Partnerschaften zum usbekischen Buchara (2017) und bulgarischen Karlovo (2018), die erst noch beweisen müssen, was in ihnen steckt. Das Paar Erlangen-Wladimir braucht sich und anderen nichts mehr beweisen, aber weder hier noch dort wird man wohl darin nachlassen, die Zusammenarbeit immer weiter zu vertiefen und zu erweitern. Vor allem dank der Volksdiplomatie, von der hier im Blog so viel zu berichten ist.

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