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Archive for 1. August 2019


„Wir sind Hermann Proksch ewig dankbar, uns zusammengebracht zu haben“, begann Michail Tschischow gestern das Gespräch. „Sechs Jahre ist das jetzt her, und jedes Jahr wird unsere Freundschaft mit Doris und Klaus Höhle fester und schöner.“ Angefangen hatte die im Frühjahr 2013, als die Erlanger auf ihrer Radtour von Franken ans Kaspische Meer in Wladimir einen mehrtägigen Halt einlegten und sich bei ihren vom Freund aus Höchstadt vermittelten Gastgebern gleich wie zu Hause fühlten, nachzulesen hier: https://is.gd/Kol23N

Doris und Klaus Höhle mit Michail und Nadeschda Tschischow

Vor wenigen Wochen hatten nun die Weltenbummler wieder Station bei dem Freundespaar gemacht, dieses Mal auf der Rückfahrt von einer Reise durch Zentralasien mit einem geländegängigen Wohnmobil. „Und wieder bogen sich die Tische, und wieder fühlten wir uns wie zu Hause“, erinnert sich Doris Höhle. Und wieder kam auch Sergej Sacharow zum Gastmahl, Susdals Stadtdirektor und ehemaliger Oberbürgermeister von Wladimir, der politische Schutzherr dieser deutsch-russischen Freundschaft mit reicher eigener Erfahrung in der Erkundung der Welt.

Gastmahl in Kidekscha mit Sergej Sacharow in der Mitte

Jetzt also der zweitägige Gegenbesuch der Wladimirer, bevor die Gruppe weiter Bayern erkundet. Wie schon Tradition seit sechs Jahren mit weiteren Freunden, die alle auch einen Schlafplatz im „Wladimir-Haus von Erlangen“, wie Klaus Höhle sein Haus in Eltersdorf nennt, fanden. „Wir rücken halt ein wenig zusammen, und ich selber schlafe im Wohnmobil. Darin habe ich ja von der Reise her noch Übung…“

Doris Höhlen mit den Freunden auf ihrer Veranda

Sicher eine besondere Freundschaft, die da gewachsen ist und – wenn auch bestimmt nicht die älteste der beiden Familien – so doch sicher eine, die, wie der Wein, dem man Zeit zur Reife gibt, von Jahr zu Jahr lieblicher und reicher im Geschmack wird.

Boris-und-Gleb-Kirche in Kidekscha bei Susdal

In einem Gespräch mit Kanzler Friedrich von Müller formulierte es Johann Wolfgang von Goethe einmal so: „Es kommt nicht darauf an, daß die Freunde zusammenkommen, sondern darauf, daß sie übereinstimmen.“ Man möchte ergänzen: Aber besser ist es doch, regelmäßig zusammenzukommen und übereinzustimmen. Das jedenfalls ist diesem Quartett zu wünschen bis mindestens das erste Dutzend Jahre ihrer Freundschaft gereift ist.

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