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Archive for 7. Juli 2019


Schön und gut sei Deutschland, beginnt Alexander Wan den Dankesbrief an seine Gastgeber. Der zwölfjährige Junge aus Alma-Ata, der einstigen Hauptstadt Kasachstans, besuchte zusammen mit seiner Mutter Mitte Juni seine entfernte Verwandte aus Wladimir, die seit Jahren in Erlangen lebt. Sehr viele gute Menschen gebe es hier, fährt Sascha fort, die stets gern den Weg zeigen und überhaupt hilfsbereit seien. Besonders habe ihm aber die vielen schönen Wälder gefallen, wo man immer wieder auf Burgen und Ruinen oder Felsen stoße, aus denen man die Geister und Gespenster vertreiben könne oder ein Wildschweingehege finde.

Natalia und Alexander Wan

Natürlich war der kleine Gast begeistert von der Sommerrodelbahn bei Pottenstein, vom Tiergarten in Nürnberg mit den Tapiren, Roten Pandas und Pinguinen oder vom Besuch in Geiselwind mit seinen Fahrgeschäften und dem Streichelzoo. Und was schmeckte am besten? Die Brezel. Am besten den ganzen Tag über als Wegzehrung. Zum Abschied dann eine im Großformat. Der Papa zu Hause soll ja auch etwas von der fränkischen Backkunst haben. Ob wenigstens noch ein Brocken nach der langen Reise übrigblieb? Davon schweigt der Brief. Wir nehmen an, der Hunger war zu groß.

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