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Archive for 24. Juni 2019


Hierzulande ist er kaum bekannt: Georgij Nisskij (1903 – 1987), einer der großen Meister in der Sowjetunion, derzeit leider auch in seiner Heimat kaum beachtet. Gut, daß sich da Wiktor Baraschkow aus der Partnerstadt in einem Aufsatz dem Künstler zuwendet und auch ein Werk vorstellt, das eng mit Wladimir verbunden ist.

Es handelt sich um eine Landschaft, die sich heute unter die Rubrik „Zeichen der Zeit“ einreihen ließe. Zu sehen ist Mariä Schutz und Fürbitt an der Nerl mit dem Auto im Vordergrund, das den Maler vor Ort brachte, sowie mit der Stromleitung im Hintergrund. Dem Künstler kam es offensichtlich darauf an, das alte Gotteshaus und die Spuren der Gegenwart zu einem dynamischen Bild zusammenzufügen. Für den heutigen Betrachter freilich ist auch das bereits wieder Geschichte. Denn mit dem Auto bis zur Kirche zu fahren, ist längst streng verboten, und vor kurzem baute man auch die Stromleitung ab, während das Bauwerk nachts angestrahlt wird.

Der Religionswissenschaftler Wiktor Baraschkow kommt übrigens im Juli wieder nach Erlangen, um seine Forschungen zum Thema „Kunst und Kirche“ fortzusetzen, die er im Vorjahr bei seinem ersten Besuch bereits zu planen begonnen hatte: https://is.gd/ES9o3N

 

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