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Archive for 9. Juni 2019


Etwas bislang Unbekanntes zu entdecken, gehört schon immer zu den großen Verlockungen beim Reisen, und wenn die Sache dann auch noch Geheimnis und Mythos riecht – umso besser. Fährtenleser des Übersinnlichen jedenfalls kommen in Schuschmor auf ihre Kosten. Auf einer Fläche von 350 bis 450 qkm – so genau kann das niemand eingrenzen – zwischen den Landkreisen Schaturskij der Region Moskau und Gus-Chrustalnyj im Gouvernement Wladimir tut sich so manches Unerklärliche.

Schon der Name der Gegend, den Völkerkundler auf einen in vorchristlicher Zeit hier verehrten Schlangengott namens Uru zurückführen, auf den Funde Artefakten hinweisen, die Reptilien darstellen, mal alleine, mal mit anderen verschlungen darstellen. Der andere Teil des Namens hat mit dem Kirchdorf Schatur zu tun, das man mit „Bühl“ übersetzen kann. Hier steht auch der Schlangenstein, unter dem ein Schatz verborgen liegen soll, von dem wiederum nicht bekannt ist, ob er je – und wenn, von wem – gehoben wurde. In den Sümpfen dieses Landstrichs vermuten Ethnographen eine megalithischen Kultstätte der alten Slawen, die freilich auch noch ihrer Entdeckung harrt.

Seine gespenstische Seite begann Schuschmor Ende des 17. Jahrhunderts zu zeigen, als man hier den Kolomensker Weg anlegte und immer wieder Menschen spurlos verschwanden. Ob in Folge von Streichen der alten Götter oder einer Intervention von Außerirdischen weiß niemand zu sagen. Und dann ist da noch ein See, in dem schon so manches Fahrzeug versenkt worden sein soll – natürlich von unbekannt. Da nimmt es nicht weiter wunder, wenn hier kaum weitere Ansiedlungen zu finden sind, wenn man hier die Natur sich selbst überläßt und wenn hier jeder auf seine Weise dem Rätsel auf die Spur kommen will. Siehe auch: https://is.gd/EFxigy

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