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Archive for 26. Mai 2019


Der Erfolg hat viele Väter. Die Mütter werden gern vergessen. Die Städtepartnerschaft Erlangen-Wladimir ist – das bestätigte eben erst wieder der Regionalbeauftragte der Deutschen Botschaft in Moskau, Sebastian Reichle – so ein Erfolg mit vielen Vätern – zuvorderst Altoberbürgermeister Dietmar Hahlweg, Klaus Wrobel, Claus Uhl oder Wolf Peter Schnetz und Eike Haenel, um nur die Gründerväter zu nennen. Und es gibt eine Mutter dieses Erfolgs, Heide Mattischeck, die heute ihren 80. Geburtstag feiert, zu dem der Blog ihr mit den besten Wünschen dieses Bild aus Bogoljubowo vor den Toren der Partnerstadt widmen will.

Bogoljubowo

Morgenstimmung in Bogoljubowo

Die aus Berlin stammende Wahlfränkin stand 1983 an der Seite von Dietmar Hahlweg bei der ersten Delegation aus Erlangen in Wladimir und stellte bei einer Zigarette im Zwiegespräch mit Michail Swonarjow, dem damaligen Stadtoberhaupt, eine Gemeinsamkeit fest, die sie mit dem Gastgeber zutiefst verband: Beide hatten den Vater im Krieg verloren, beide wollten vor allem eines, nie wieder Krieg zwischen Deutschen und Russen – und überhaupt nirgendwo. Dieser aus dem eigenen Erleben herrührende Friedenswille ist es denn auch, der die einstige Stadträtin und Bundestagsabgeordnete bis heute Freundschaft mit Wladimir halten läßt.

Dietmar Hahlweg, Heide Mattischeck und Ursula Rechtenbacher, 2009

Doch lesen Sie hier https://is.gd/TYWueA, was sie selbst über ihre Verbindung zu Wladimir schreibt. Ein zeitlos gültiges Zeugnis der großen alten Damen der Partnerschaft, ungeachtet einiger heute so nicht mehr gültigen aktueller Bezüge.

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