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Archive for 22. Mai 2019


Gestern besuchte Sebastian Reichle, Beauftragter der Deutschen Botschaft Moskau für die Region Wladimir, im Rahmen seines ersten offiziellen Besuchs in der Partnerstadt auch das Erlangen-Haus. Der vierunddreißigjährige Diplomat interessierte sich lebhaft für die Organisation der Deutschkurse, die Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und natürlich die Partnerschaft insgesamt. Er zeigte sich beeindruckt von Umfang und Intensität der Zusammenarbeit zwischen Wladimir und Erlangen und bedauerte sehr, daß es in seiner Heimatstadt Stuttgart keinen derart vielfältigen Austausch mit Samara gebe.

Natalia Korssakowa und Sebastian Reichle im Intensivkurs

Da das Programm des Gastes eng getaktet war, blieb leider nur wenig Zeit für das Gespräch, aber immerhin nutzte er noch die Gelegenheit für ein Treffen mit einer Gruppe aus dem Intensivkurs des Niveaus A2, die gerade Unterricht hatte.

Alexander Dunjuschkin

Leider konnte Sebastian Reichle nicht im Erlangen-Haus übernachten, da derzeit der Heizkessel, vor 25 Jahren von der Firma Niersberger gespendet und seither von der Firma Pillipp gewartet, auf Vordermann gebracht wird. Auf dem Bild kann man sehen, wie der Kesselraum bereits neu gefliest ist. Nach Abschluß der Arbeiten schaltet sich der Kessel je nach Außentemperatur automatisch ein und aus und arbeitet damit ökonomischer, zuverlässiger und ökologischer, zumal es dann auch in jedem Stockwerk – Keller, erste und zwei Etage – ein geschlossenes Heizsystem geben wird. Zu sehen ist hier Alexander Dunjuschkin, ein von der Firma Buderus zertifizierter Monteur.

Tatjana Kirssanowa und Swetlana Schelesowa im Gespräch mit Sebastian Reichle

Zurück zum Antrittsbesuch des Diplomaten, der bereits vorgestern mit dem Frühzug aus Moskau gekommen war und der zunächst gleich weiter nach Gus-Chrustalnyj reiste, um dort das mit deutscher Beteiligung gegründete Unternehmen Bautex zu besuchen. Der Nachmittag war dann für ein Treffen mit Oberstadtdirektor Andrej Schochin im Rathaus und mit der Staatlichen Universität sowie einen Stadtrundgang reserviert. Gestern dann noch neben den Begegnungen im Erlangen-Haus ein Empfang im Weißen Haus, der Staatskanzlei der Region Wladimir, und der Besuch der Schule Nr. 23 mit ihren intensiven Verbindungen zu Erlangen, bevor es am Abend wieder zurück nach Moskau ging.

Irina Chasowa

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