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Archive for 7. Mai 2019


Sprechen wir wieder einmal über das liebe Geld. Nach Veröffentlichungen von Forbes, die von russischen Medien bestätigt werden, halten die drei Prozent der Superreichen derzeit 89,3% aller Finanzmittel: 92% aller Einlagen und 89% aller Bargeldreserven. 13% der russischen Bevölkerung gelten als arm.

Die Rangfolge der landesweit reichsten Duma-Abgeordneten führt, wie schon 2017, Grigorij Anikejew an, der seine Wähler in Moskau vertritt und in der Region Wladimir ein ganzes Unternehmensimperium führt. Russische Politiker sind verpflichtet, ihre Eigentumsverhältnisse offenzulegen und kommen dieser Forderung auch nach, anders als gewisse Geschäftsleute, die sich in den USA ins Weiße Haus wählen lassen… Zwei Milliarden und 326 Millionen deklarierte der Politiker aus der Partnerstadt im Jahr 2018, übrigens fast um das Doppelte weniger als 2 017. Aber da sind ja auch noch seine Grundstücke und Häuser sowie die Autos: ein Hammer H 2, ein Mercedes-Benz G63 AMG und ein Mercedes-Benz S 500 4 MATIC sowie diverse andere Transportmittel zu Land, zu Luft und zu Wasser.

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert. Oder noch freier übersetzt: Die Kopeke läßt den Rubel rollen.

Demgegenüber wurde für das laufende Quartal der Index für das Existenzminimum in der Region Wladimir um 684 Rubel auf nun 10.207 Rubel angehoben – im Schnitt. Für die arbeitsfähige Bevölkerung werden 11.123 Rubel, ein Plus von 783 Rubel, veranschlagt, für Rentner 8.613 Rubel, ein Plus von 550 Rubel, für Kinder 10.209 Rubel, ein Plus von 835 Rubel. Diese Kennziffern dienen den Behörden zur Berechnung der Sozialausgaben und können als Gradmesser für die laufende Teuerung der Lebenshaltungskosten verstanden werden.

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