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Archive for 28. März 2019


Heute nun die Fortsetzung zum gestrigen Bericht, die wegen technischer Probleme erst jetzt im Blog erscheinen kann: eine bebilderte Zusammenfassung der Ziele und Ergebnisse einer von Alexej Aljochin, unterstützt von seiner Lehrerin, Ludmila Mironowa, Recherche auf den Spuren von deutschen Kriegsgefangenen in Lagern der Region Wladimir.

Die deutsche Seite von Kowrow und Anopino

Die Kriegsgefangenenlager

Philipp Dörr und P. Wladimir

Das Projekt “Ein Blick in die Vergangenheit”, 2008

Gewinner und Preisträger des Wettbewerbs “Kulturbrücke Rußland-Deutschland”, Dezember 2013

Besichtigung der Gedenkstätte für gefallene Sowjetsoldaten, wo Ludmila Mironowas Großvater Wasilij Fedotow 1944 beigesetzt wurde.

Ludmila Mironowa, Alexej Aljochin und Herbert Meinka in Kowrow.

ZIELE:

  1. Informationen über die Gefangenenlager in Kowrow und Anopino, Region Wladimir, zu gewinnen.
  2. Ein Bild vom Leben und dem Аlltag der deutschen Kriegsgefangenen zu erhalten, die dort während des Krieges und in der Nachkriegszeit interniert waren.
  3. Die Ereignisse in Erinnerung zu halten, um die freundschaftlichen Beziehungen zu den Bürgern des heutigen Deutschlands zu festigen.

AUFGABEN:

  1. Material aus den Büchern und der Ausstellung in Kowrow / Anopino zu sammeln.
  2. Treffen und Interviews mit Verwandten der Gefangenen sowie mit Zeitzeugen.
  3. Internetrecherche zum Thema.
  4. Zusammenfassend Informationen über diese Ereignisse zu zusammenzutragen und das Gesicht des Krieges mit den Augen der damaligen deutschen Kriegsgefangenen zu zeigen.

Arthur Mainka, Vater von Herbert Mainka.

Der alte Stadtplan von Kowrow, Region Wladimir. Das Kriegsgefangenenlager ist rot, der Weg von dort zum Bahnhof blau markiert.

Die weiße Mauer ist der letzte Rest des Lagers für Kriegsgefangene Nr. 1. Auch Arthur Mainka war hier untergebracht.

Die Kirche auf dem Gelände des Lagers ist bis heute erhalten geblieben.

Alter Bahnhof in Kowrow. Hier kamen die Kriegsgefangenen an.

Die Häuser, auf die deutsche Kriegsgefangenen ein weiteres Stockwerk, die 4. Etage, setzten.

Der sogenannte Deutsche Turm vor der Glasfabrik in Anopino, aufgenommen von Herbert Mainka.

Anopino, das Innere der Werkhalle wo Arthur Mainka als Kriegsgefangene arbeitete.

Herbert Mainka, Michail Lissow, Ludmila Mironowa und Alexej Aljochin vor einem Glasofen der neuen Fabrik.

Michail Lissow, Herbert Mainka und Ludmila Mironowa vor dem „Madrid“ genannten Gebäude der Lagerleitung.

Etwa hier befand sich der Friedhof der Kriegsgefangenen, nicht weit von Anopino.

Abschluß

Als Fazit möchte ich den Gedanken festhalten: Es ist entscheidend wichtig, immer an unsere Geschichte zu erinnern, die uns mit Menschen aus der ganzen Welt verbindet und die wir besonders mit den Deutschen teilen. Ich meine, dies ist die einzige Weise, den Frieden auf der Erde zuhalten und den Krieg zu verhindern.

Alexej Aljochin

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