Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Februar 2019


30 Jahre ist es jetzt her, seit in der UdSSR zum letzten Mal eine Volkszählung durchgeführt wurde. In dieser Zeit verlor das Gouvernement Wladimir 288.000 Einwohner, wobei der Rückgang recht gleichmäßig vonstattenging. Einzig im Jahr 2010 war ein leichter Anstieg zu verzeichnen, ausgerechnet als der bisher letzte Zensus in der postsowjetischen Region Wladimir und landesweit durchgeführt wurde. Trotz anhaltender Landflucht verloren die Städte mehr Menschen als die Dörfer – im Verhältnis von 251.000 gegenüber 37.000.


Blickt man freilich weiter zurück, ins Jahr 1926, zeigt sich, wie sich insgesamt die Demographie umgekehrt hat. Gegenwärtig leben 296.000 Wladimirer auf dem Land und 1.006.000 in Städten. Anno 1926 stellte sich die Relation genau andersherum dar: 1.057.000 vs. 264.000.

Bei so viel Zahlen sei dem Auge ein wenig Ruhe gegönnt mit diesen Februarbildern des Wladimirer Malers Georgij Parfjonow.

 

Read Full Post »


Es ist kein Problem, das Wladimir alleine betrifft, vielmehr häufen sich in fast allen russischen Kommunen Klagen über herrenlose Hunde, die in Meuten auftreten und immer wieder auch Menschen anfallen. In der Partnerstadt hatte es immer wieder Meldungen zu diesem leidigen Thema gegeben, vor allem im östlichen Viertel Dobroje an der Ausfahrt in Richtung Bogoljubowo. Die Behörden reagierten zwar mit einem Programm zum Einfang und zur Sterilisierung der Tiere, bisher allerdings ohne nachhaltigen Erfolg.

Unterdessen ist der Ernstfall eingetreten. Vorgestern verletzte eine Hundemeute eine Frau just in jenem Stadtteil so schwer, daß sie auf der Intensivstation behandelt werden muß, und gestern fand man einen jungen Mann in einem Garagenhof besagten Viertels mit schweren Bißwunden auf. Der herbeigerufene Rettungsdienst konnte nicht mehr helfen und nur noch den Tod feststellen. Verursacht durch die Verletzungen, den Blutverlust oder Unterkühlung, das wird noch festzustellen sein, aber, gleich wie das Ergebnis der Untersuchung ausfällt, nichts dürfte mehr sein wie vorher. Die Staatsanwaltschaft nimmt sich der Sache ebenso an wie der Stadtrat, in den Sozialen Medien kursieren Videos über ähnliche Vorfälle, und es bilden sich zwei Lager: Die einen sind für den Abschuß der verwilderten Hunde oder zumindest die Einschläferung, während die anderen an die Halter appelieren, ihre Vierbeiner nicht auszusetzen und in jedem Fall sterilisieren zu lassen oder ins Tierheim zu geben. Wie auch immer, es ist ein von Menschen geschaffenes Problem, das nun auch von Menschen zu lösen ist, die ihren treuen Begleiter durch alle Epochen der Zivilisation wieder in seine ursprüngliche Wolfsnatur entlassen.

Read Full Post »


Eben erst aus Wladimir zurückgekehrt sind Jutta Schnabel und Felix Mörsberger, und schon liefern sie einen Bericht für den Blog.

Es gibt Jugendleiter, die haben Wladimir noch nie im Winter gesehen. Da das auf alle Fälle ein Versäumnis ist, das man schnellstmöglich beseitigen sollte, machten wir uns von der Nadjeschda-Jugend, leider nur zu zweit, dieses Jahr schon im Februar in die Partnerstadt auf, um die Begegnung mit der Universität und der Rosenkranzgemeinde für dieses Jahr vorzubereiten. Der frühe Termin hatte wohl auch damit zu tun, daß wir uns heuer schon im April mit zwanzig erwartungsfreudigen jungen Leuten aufmachen werden, unsere russischen Freunde in wiederzusehen. Also trotzten wir den windigen -14 Grad und dem Schnee und machten uns auf ins kalte, aber winterlich schöne Wladimir.

Jutta goldenes_tor_schnee_klein

Goldenes Tor im Schnee

Nach der üblichen Anreise per Flugzeug und Zug über Moskau nach Wladimir setzten wir uns am ersten Tag gleich nochmal in den Zug, um mit drei unserer Partner bis nach Nischnij Nowgorod weiterzufahren, die Stadt der Wahl für unseren diesjährigen Austausch. Hinter zwei verfallenen Häusern fanden wir hier die katholische Gemeinde, in der wir warm empfangen wurden und gleich das Komplettpaket für unseren Besuch in Aussicht gestellt bekamen, mit Unterkunft im Klostergebäude, jeder Menge guter Tips für das Programm, wenn wir denn zu Ostern kommen würden, und einer guten Erklärung zu der manchmal schwierigen Lage der Gemeinde in der Stadt. Danach genossen wir wegen des weniger einladenden Wetters vor allem die Buntheit der Pelmeni und die verwirrende Vielfalt koffeinhaltiger Heißgetränke der Gastonomieangebote in der Fußgängerzone, der ideale Platz, um gemeinsam das planerische Großprojekt für den nächsten Tag vorzudenken, da wir tags darauf bei einem Seminar die Weichen für den gesamten Austausch für das Jahr 2019 stellen wollten.

dav

Felix Mörsdorfer, sechster v.l. und Jutta Schnabel, ganz rechts im Bild, vor der Planungswand

Vielleicht dank dieser kaffeegestärkten Vorgespräche schafften wir es wirklich, an einem Seminartag mit insgesamt zehn Leitern zwei komplette Austauschprogramme zu planen – natürlich noch mit ein paar Platzhaltern und offenen Stellen, doch schon einer guten Vorstellung, wie unsere Tage in Wladimir und der Besuch der russischen Gruppe im Sommer ablaufen würden. Das funktionierte vor allem, weil wir uns inzwischen untereinander gut kennen und auch über die Jahre gelernt haben, daß dieses persönliche Verständnis die Grundlage eines guten Austauschs bildet. Das wurde uns besonders bei unserer Diskussion zu Beginn des Seminars klar, als wir uns über unsere gemeinsamen Ziele in der Begegnung austauschten und feststellten: Kern einer erfolgreichen Begegnung sind gegenseitiges Vertrauen und Kennenlernen der anderen in kleinen Gruppen oder ganz persönlich. Mit kreativen Wortneuschöpfungen wie „Nuklearisation“ für die Begegnung in diesen Kernbeziehungen oder durch die schöne Sprachfigur „ответная открытость“, welche die gegenseitige „antwortende Offenheit“ für uns als Leiter – aber auch gegenüber neuen Teilnehmern – beschreiben soll, versuchten wir, unsere bisherigen Erlebnisse zu reflektieren, um die diesjährige Begegnung tatsächlich nicht nur zu einem informativen Ausflug in ein neues Land, sondern eine teifgreifende Erfahrung werden zu lassen.

So innerlich erwärmt, stellten wir uns auch noch dem letzten kalten Tag, an dem ein Treffen mit den „alten Herren“ unserer Begegnung, Pfarrer Sergej Sujew, dem Universitätsseelsorger, Vater Warfolomej und Professor Jewgenij Arinin die offizielle Seite des Austausches in den Blick nahm. Hier ging es um die Rahmenbedingungen, denn über die Jahre entstanden im Umfeld der Begegnungen nicht nur neue Formen der Zusammenarbeit, sondern auch ein Forschungsprojekt der Universität, das den Einfluß interkultureller Begegnungen auf die Wertebildung von Jugendlichen untersucht. Neben der Einbeziehung von Nischnij Nowgorod ist heuer noch etwas ganz neu: Dieses Jahr nehmen mehr russische Jugendliche an unserem Programm teil, die von der namensgleichen, aber nicht verwandten Organisation Nadjeschda für Waisen in Wladimir betreut werden, und auch die orthodoxe Seite wird die Begegnungen durch Angebote und Treffen unterstützen. Nach dieser intensiven Arbeit genossen wir schließlich einen unserer Meinung nach wohlverdienten letzten Abend im Kreis unserer alten Bekannten, um bei Tee und Nudeln zu pflegen, was im Austausch begonnen wurde – unsere Freundschaft.

Read Full Post »


Er ließ es sich nicht anmerken, aber ein wenig nervös war Kirill Wedernikow gestern schon, so kurz vor der Ausstellungseröffnung in der Volkshochschule mit Oberbürgermeister Florian Janik und all den vielen Gästen aus Politik, Verwaltung und vor allem natürlich Kunst und Kultur. Doch schon im Gespräch mit Erlangens Stadtoberhaupt löste sich die Spannung und wich der Freude darüber, mit welcher wißbegierigen Offenheit man seinen Arbeiten begegnete.

Irene Hetzler, Florian Janik, Kirill Wedernikow, Carolin Gugel und Hans-Peter Singer

Der Künstler hätte es freilich auch schon vorher wissen können. Denn von Beginn an hatte er – „trotz meiner geringen Englischkenntnisse“ – mit der Gruppe Andersartig eine gemeinsame Sprache gefunden, hatte die Verständigung über die Kunst, diese universelle Form des menschlichen Ausdrucks, bestens funktioniert. Und es war manchmal beim Aufbau, als hätten die Bilder ihren Platz an den Wänden und in den Räumen selbst gefunden.

Jutta Brandis

Glücklich und zufrieden jedenfalls waren nicht nur die Künstler, sondern vor allem Jutta Brandis, die mit „(R)Evolution“ nach dreißig Jahren des Wirkens an der Volkshochschule hiermit ihre vorletzte Ausstellung kuratierte, darunter viele mit Gästen aus Wladimir. Doch keine hatte sie nach eigenen Worten bisher so mit Freude über das Gelingen erfüllt wie diese, die nun noch bis zum 12. April in den Räumen der Volkshochschule, Friedrichstraße 19, zu sehen sind.

Peter Steger, Kirill Wedernikow, Hans-Peter Singer, Jutta Brandis, Carolin Gugel, Irene Hetzler, Michael Ort und Eva Herrmann

Zeit genug also, sich selbst noch einen Eindruck zu verschaffen von diesem deutsch-russischen Projekt einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die Florian Janik in seinem Grußwort als wichtiges Element der Verständigung in Zeiten politischer Konflikte lobte, die aber auch zeigt, wie gut Künstler verschiedener Länder konzeptionell zusammenfinden können. Denn, so Kirill Wedernikow: „Sie entsteht zwar in Raum und Zeit, ist aber nicht an diese Dimensionen gebunden, wirkt darüber hinaus.“ Worte, die so auch gelten könnten für das eigens zu dieser Ausstellung komponierte „Concertino für Vibraphon und Klavier“, uraufgeführt von Michael Ort und Eva Herrmann.

Anke Steinert-Neuwirth, Peter Steger, Kirill Wedernikow, Hans-Peter Singer, Carolin Gugel und Irene Hetzler

Ein großer Teil der Bühne – und auch der Ausstellungsfläche – gehörte gestern dem Gastkünstler, der Gelegenheit erhielt, anhand eines Videos mit beeindruckend animierten Arbeiten aus seiner jüngsten Schaffensperiode und einer Präsentation seinen Werdegang darzustellen. Erstmals im Ausland und erstmals in dieser Ausführlichkeit, denn in der Heimat können sich nicht alle an seiner Ästhetik etwas abgewinnen.

Karin Günther und Peter Millian

Sie hat ja auch tatsächlich etwas Düsteres, und vor allem in seinem Zyklus der Lost Places und Industriebrachen sehe man wenig Optimismus und Aufbruch, wie Peter Millian von den Erlanger Nachrichten bemerkte. „Richtig“, bestätigte der 27jährige Künstler aus Wjasniki, hundert Kilometer östlich von Wladimir gelegen, „aber aus diesem Schatten bin ich herausgetreten, diese Periode liegt hinter mir.“

Zwar, so der Künstler, ziehe ihn noch immer diese Landschaft des Verfalls mit ihren groben Formen und den unendlichen Räumen des Vergehens magisch an, weil es da so viel Gestaltungsmöglichkeit gebe, aber nach seinen Anfängen im Bereich des Graffiti und der Straßenkunst und all den Lehrjahren durch die Kunsthochschule in Susdal sowie die Aufenthalte in Sankt Petersburg und Moskau wende er sich nun stärker philosophischen, theologischen und mythologischen Themen zu.

Kirill Wedernikow im Gespräch

Man hört es aus seinen Worten heraus, man merkt es seinen Bildern an: Hier wird man Zeuge eines künstlerischen Reifeprozesses, der auf dem Weg zu echter Meisterschaft ist, im Ausdruck wie im Handwerk. Passend zum evolutionären Titel der Ausstellung mit dem R in Klammern.

So richtig zur Geltung kommt das im Musikzimmer, wo die Keramiken von Carolin Gugel und die Arbeiten von Kirill Wedernikow einander nicht nur ergänzen, sondern in ihrer Wirkung verstärken, formal wie inhaltlich. Aber davon sollte man sich selbst überzeugen. Zeit ist ja noch genug.

Und nehmen Sie sich auch ein paar Minuten für die Mappen, wo sich neben Angaben zu den Persönlichkeiten auch die Preise für die Arbeiten finden. Es bietet sich die exklusive Gelegenheit, eine Wedernikow-Sammlung, die erste in Deutschland und außerhalb seiner russischen Heimat, aufzubauen.

Read Full Post »


Kommt man nach Wladimir zu Besuch, könnte man meinen, alle Leute zahlten so gut wie alles per Karte, jedenfalls scheint es, der bargeldlose Einkauf sei dort stärker verbreitet als zu Hause. Traut man jedoch den Zahlen der Statistiker mehr als den eigenen Augen, sieht das Bild ganz anders aus, besonders in der Region Wladimir, die in dieser Hinsicht im landesweiten Schnitt konservativer agiert.

Die Nationale Agentur für Finanzforschung kommt nämlich zu dem Ergebnis, das nur 70% der Verbrauer in der Region Wladimir eine Karte nutzen, während das insgesamt landesweit im Durchschnitt 75% der Bevölkerung tut, und nur 12% zahlen auch tatsächlich bargeldlos im Kontrast zu insgesamt 16%. Bei der Nutzung von Internetbanken ein ähnliches Bild: 25% versus 31%. Da liegt auch die Frage nach dem Sparverhalten nahe. Auch da unterscheiden sich die Wladimirer von den Durchschnittsrussen, indem 20% regelmäßig etwas auf die Hohe Kante legen, wohingegen nur 17% der Gesamtbevölkerung eine derartige Vorsorge treffen, was wiederum mit der Zahl der Eröffnung von oder Einzahlung auf ein Sparkonto korrespondiert: 29% gegenüber 25%. Da verwundert es auch nicht mehr, wenn 72% der Wladimirer den Banken vertrauen, was im übrigen Land gerade einmal 64% von sich behauptet.

Nun weden sich bestimmt eines Tages Soziologen daran machen, nach den Gründen für diese Unterschiede zu suchen. Aber auch das wird die übrige Welt wohl kaum dabei weiterbringen, die ungeschriebenen Gesetze des russischen Gemeinwesens zu verstehen. Dabei helfen vielleicht einige Sprichwörter zum Thema Geld wie „Der Geizige zahlt doppelt“, „Ein Wort zählt mehr als Geld“ oder „Besser 100 Freunde als 100 Rubel“. Konkret über Geld zu sprechen, das man hat oder nicht hat, gehört sich noch immer nicht, hat etwas Unangenehmes an sich, besonders für die älteren Menschen, die einem gern sagen, Geld mache nicht glücklich oder besser einen guten Menschen an der Seite als Geld in der Tasche. Da ist dann auch der Neid nicht weit und die verbreitete Meinung, alle Reichen hätten ihre Besitztümer mit Gaunereien zusammengetragen, Wohlstand sei nur eine Folge von Spekulantentum. Diese das Geld generell eher abwertende Haltung ist Ergebnis einer jahrhundertelangen Erziehung, wo man nie lernte, selbst Geld zu machen, sondern immer das von den Vorgesetzten festgelegte und einem zustehende Gehalt erhielt. In der Sowjetzeit hatte man ja sogar mit empfindlichen Strafen zu rechnen, wenn man auf eigene Rechnung arbeitete und seinen Wohlstand mehren wollte. Doch auch in der Zarenzeit galt der erfolgreiche Kulak, der Großbauer, oder der Kaufmann eher als Ausbeuter, denn als Vorbild für eigenes Handeln. Erst mit der jungen Generation dreht sich die Stimmung: 84% der Jugendlichen meinen heute, es sei gut, mehr zu arbeiten, um auch mehr zu verdienen, und sie wissen, wenn der Rubel nicht rollt, wird es auch nichts mit der Ausbildung, mit der Kultur, mit Reisen… Aber das war ja jetzt fast schon ein Ausflug in die Soziologie.

 

Read Full Post »


Zum heutigen Tag des Vaterlandsverteidigers veröffentlichen die Statistiker Zahlen zum Thema „Männer“, die nachdenklich stimmen. Zunächst einmal sind sie in der Unterzahl: 624.000 zählte man im Vorjahr in der Region Wladimir, 130.000 weniger als Frauen. Damit kamen 2018 auf 1.000 Männer 1.207 Frauen, ein Verhältnis, das sich bereits Jahren so darstellt – seit 2010 stehen 45% Männer 55% Frauen gegenüber. Demographisch geraten die Männer zunehmend ins Hintertreffen, denn 2018 wurden sie um 7.300 weniger, wobei der Anteil der älteren Männer konstant bei 17% bleibt, was die allgemeine Alterung der Gesellschaft widerspiegelt. Alarmierend dabei die hohe Zahl von Männern, die das Gouvernement Wladimir verlassen. 2018 waren das 9.200, 300 mehr als 2017. Dieser „Fluchtreflex“ zeigt sich freilich bei den Frauen noch ausgeprägter. 11.000 waren es im vergangenen Jahr, die ihrer Heimat den Rücken kehrten, 2017 lag die Zahl noch bei 10.400.

Mariä-Entschlafens-Kathedrale im Schneesturm, gesehen von Wladimir Tschutschadejew

Positiv zu vermerken ist aber die gute Beschäftigungslage. Die Arbeitslosigkeit unter Männern ist zwar nur leicht, aber immerhin nachweisbar gefallen, von 5% im Jahr 2017 auf 4,8% im Vorjahr. 95% von ihnen verfügen über ein stabiles Einkommen. Dabei besetzen die Herren ungeachtet aller Bemühungen um Geschlechtergerechtigkeit weiter vornehmlich Leitungspositionen und typische „Männerberufe“ und dominieren diesen Bereich mit teilweise mehr als 60% Anteil: Versorgung und Entsorgung, Bau, Transportwesen, Logistik, Land- und Forstwirtschaft, Naturwissenschaften, Energie-Erzeugung, Abfallverwertung – und Straßenreinigung, besonders heute, denn gestern tobte über Wladimir ein Schneesturm.

Schnee 5

Nikolaj Liwschiz, Chefredakteur des Prisyw

 

Read Full Post »


Morgen feiern sie wieder sich selbst und ihre Mannhaftigkeit, die russischen Vertreter des starken Geschlechts am Tag des Vaterlandsverteidigers. An diesem Tag tun Frauen gut daran, ihre Kavaliere gewähren zu lassen und den kleinen wie großen Helden etwas Gutes zu tun und – noch besser – ihnen etwas Leckeres zu kredenzen, wie diese Quark-Smetana-Kreation:

Dazu sind nötig 200 g Quark, 300 g Smetana oder Schmand mit nicht weniger 15% bis 20%, gern auch mehr Fett i.T.; nicht mehr als sechs Teelöffel Zucker und etwas Vanillezucker

Alles wird zu einer cremigen Masse verrührt und mit einer geriebenen Zitronenschale verfeinert. Des weiteren braucht man 200 g bis 250 g Kekse – ohne Glasur, Schokoladenbezug oder Füllung – ein Viertelglas Kaffee und einen Teelöffel Zucker, die man gut verrührt.

Jetzt gibt man auf einen Teller eine mitteldicke Kremschicht und darauf eine Keksschicht, die vorsichtig mit der Kaffeelösung bepinselt wird. Darauf kommt wieder eine gute Kremschicht – und so weiter solange die Zutaten ausreichen, Schicht um Schicht. Obenauf dann noch ein dicke Portion Kreme verstreichen und für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank, je länger, desto besser. Bevor die Torte auf den Tisch kommt, kann man sie noch mit Schokoladenraspeln, Nüssen, frischen Früchten oder Orangeat verzieren.

Ein zart-frischer Genuß – nicht nur für Männer – zu einer Tasse Tee oder Kakao.

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: