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Archive for 29. November 2018


Wenn man heute in Wladimir Eduard Sirin zu Grabe trägt, verabschiedet man sich von einem Mann, der zusammen mit seiner Mutter Walentina Anfang der 90er Jahre die katholische Gemeinde zu neuem Leben erweckte. Mit einer kleinen Spende aus Erlangen startete er eine Anzeigenkampagne, auf die hin sich die notwendigen 50 Interessenten meldeten, um eine Pfarrei zu gründen. Doch das war erst der Anfang eines langen Kampfes um die Anerkennung der Gemeinde als solches und vor allem um die Rückgabe des ihr vor der sowjetischen Enteignung gehörenden Grundstücks mit den seinerzeit vom Landesmuseum genutzten Gebäuden, sprich der Kirche und des Pfarrhauses.

Eduard Sirin, links im Bild, bei der Pilgerreise der Rosenkranzgemeinde nach Bamberg und Erlangen im Jahr 2000

Beharrlich arbeitete sich der mütterlicherseits polnischstämmige Eduard Sirin mit Unterstützung aus Erlangen durch alle Instanzen und schaffte es endlich sogar, mit dem Italiener, Stefano Caprio, den ersten Geistlichen nach Jahrzehnten für die Rosenkranzgemeinde zu finden. In den letzten Jahren hatte sich – auch krankheitsbedingt – der Wiederbegründer des katholischen Lebens in Wladimir zurückgezogen. Nun starb er mit nur 62 Jahren. Sein Werk hingegen lebt fort. R.I.P.

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