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Archive for 19. November 2018


Frühjahr. Ein Wolf, ein Fuchs und ein Bär teilen ihre Eindrücke vom Winter. Fuchs und Wolf sehen ganz zerzaust und abgerissen aus, der Bär hingegen strotzt vor Kraft. Der Fuchs erzählt, er habe den Winter in einem Hühnerstall zugebracht und pro Woche ein Henne verspeist. Aber der Bauer habe sein Federvieh gezählt, gemerkt, daß zehn fehlen und eine Falle aufgestellt. Der Wolf klagt, er habe in einem Schweinestall überwintert und pro Woche eine Sau gefressen, was aber nicht lange unbemerkt blieb, mit Hunden habe man ihn vertrieben. Nun ist der Bär an der Reihe. Die beiden anderen meinen, er habe die kalte Jahreszeit wohl schlafend in seiner Höhle verbracht. „Nichts da“, gab der Braune zurück. „Ich zog mich auf eine Baustelle zurück. Da gibt es viele Gastarbeiter, und die zählt keiner.“

Eine Russischlehrerin gibt Erlebnisberichte zum Thema „Wie verbrachte ich meine Sommerferien“ auf. Anstelle von Noten vergibt sie nach der Korrektur Altersempfehlungen 16+, 18+…

Die Schwiegermutter zu ihrem Schwiegersohn: Hör endlich auf, an dem Handy rumzuwischen, geh runter und gieß die Blumen. – Aber es regnet doch! – Na und, dann zieh dir halt was über.

Kurz vor der Niederkunft erscheint der werdenden Mutter ein Engel und versprach ihr nach dem Motto „geteiltes Leid ist halbes Leid“, der Vater ihres Kindes werde die Hälfte der Schmerzen zu spüren bekommen. Als ihr Mann sie nach der Geburt im Krankenhaus besucht, fragt sie, wie er die letzte Nacht geschlafen habe. „Kein Auge konnte ich zutun, der Nachbar brüllte die ganze Zeit wie am Spieß.“

Warum stinkst du so nach Schnaps? – Das ist nur zu Vorbeugung. – Wozu? – Na, um mir keine Erkältung zu holen. – Warum solltest du dich erkälten? – Aber ich war doch im Meer baden, und das Wasser war saukalt. – Und wozu bist du baden gegangen? – Um wieder nüchtern zu werden.

Der Polizist fragt den betrunkenen Fahrer: Wie konnten Sie sich nur in diesem Zustand ans Steuer setzen? – Meine Freunde halfen mir beim Einsteigen.

Daß seine Frau ihn betrog, bemerkte er, als er im Schrank einen Hocker und ein Heft mit ausgefüllten Kreuzworträtseln fand.

Jelissej, du hast so einen ungewöhnlichen Namen. Veralbert man dich nicht im Kindergarten? – Nein, gar nicht. Warlaam ist krank, Jermolaj hat die Gruppe gewechselt, Onissim und Prokofij sind meine Freunde, und Swetosar und Fedot kann ich selber veräppeln. Vielleicht noch Lukerja und Jewrosinja, aber das sind beide blöde Kühe.

Papa, wie ist das eigentlich, wenn man einen so klugen und schönen Sohn hat? – Weiß ich doch nicht, frag deinen Opa!

Mama, warum landen alle meine Mails bei dir im Spam? – Das fragst du noch, wenn im Betreff schon steht: Kauf mir eine Jacke; ich brauche mehr Geld; kann ich ein neues Handy haben?

Mama, warum bekomme ich keinen Zugang zu WiFi? – Du sollst jetzt deine Hausaufgaben machen. – Aber wenn ich jetzt verrate, wo du den italienischen Käse versteckt hast?

Ich sah meinen Ex mit seiner neuen Flamme. Jetzt bin ich beruhigt. Das Schicksal nahm Rache für mich.

Neulich war ich wieder einmal auf der Post. Ich habe ein Puzzle mitgenommen und ein paar Zeitschriften. Auf das Paket warte ich noch immer.

Hast du gehört, die beiden wollen heiraten. – Na und? – Aber die waren doch ganz verrückt nacheinander.

Putin will den Winter abschaffen, weil die Regierung sonst  in den Winterschlaf fällt.

Felix Edmundowtisch, ich vermisse einen Bleistift. – Keine Sorge, wir werden der Sache nachgehen. – Felix Edmundowitsch, der Bleistift ist wieder aufgetaucht. – Schade, gerade haben zwei ein Geständnis abgelegt.

Wenn du dir nicht die TV-Nachrichten ansiehst, wirst du nie begreifen, wie gut es uns geht.

Zwei Politologen: Der entwickelte Sozialismus war genau so eine Krankheit wie der jetzt herrschende wilde Kapitalismus. Beides braucht Zeit zum Auskurieren. – Schon, aber im Sozialismus waren die Kuren wenigstens kostenlos.

In den Nachrichten: In Nikolajewo verprügelten drei Weihnachtsmänner einen Lokalpolitiker. – Offenbar ist doch jemandes Brief angekommen.

Putin fragt in Peking: Warum stellt ihr ballistische Raketen an unserer Grenze auf? – Erstens stimmt das nicht. Zweitens tun wir das ausschließlich zu friedlichen Zwecken. Drittens wollen wir damit die in der Russischen Föderation lebende chinesischsprachige Bevölkerung schützen.

Eine Mutter in einer Fragestunde: Ich habe zwei kleine Söhne, Herr Präsident. Was kann ich da vom Staat erwarten? – Wenigstens zwei Einberufungsbescheide.

 

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