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Archive for 17. November 2018


Ende Juli reihten sich die ersten Maschen aneinander, als die Gruppe aus dem Erlangen-Haus an der Volkshochschule der Partnerstadt beim Abschiedsabend die Stricknadeln auspackte. Seither wird der Friedensschal mit jedem Besuch aus Erlangen ein Stück länger. Wir wissen nicht, wer ab welcher Länge das Gemeinschaftswerk für vollendet erklärt. Vielleicht kommt dieser Moment ja auch gar nicht, weil nach menschlichem Ermessen nicht absehbar ist, wann endlich Frieden auf Erden einkehrt. Gleichviel, kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen, wo andere schon ankündigten, ein Apfelbäumchen zu pflanzen, selbst wenn anderntags die Welt untergehen sollte.

Doris Lang, stehend, und Swetlana Makarowa mit Julia Obertreis am Schal

Aber so weit ist es ja gottlob noch nicht, zumal es Menschen gibt, die unsere Welt besser machen wollen. Im Jahr 2001, zur Gründung von Soroptimist Wladimir, besuchte Doris Lang zum ersten Mal die Partnerstadt und begleitet seither die gemeinsamen Aktionen dieses weltweit tätigen Serviceklubs, der sich für die Rechte und Chancen von Frauen und Mädchen einsetzt. Nun konnte die Steuerberaterin im Kinderkrankenhaus mit eigenen Augen sehen – Swetlana Makarowa, selbst Mitglied bei Soroptimist International, machte die Führung persönlich -, was beispielsweise aus dem vom Erlanger Klub finanzierten gynäkologischen Behandlungsraum für jugendliche Patientinnen wurde. Und – mit der Historikerin Julia Obertreis als Gast – es war endlich auch Gelegenheit, mit den russischen Klubschwestern ins Gespräch zu kommen. Daß darüber der Schal wieder ein Stück länger wurde – nur gut so. Und bestimmt gibt es auch bald wieder etwas über neue Initiativen von Soroptimist Erlangen-Wladimir zu berichten.

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