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Archive for 4. Oktober 2018


Mariä Schutz und Fürbitt kennt alle Welt als architektonisches Juwel an der Nerl. Aber, was so schön ist wie die diese Kirche aus dem 12. Jahrhundert, weckt Begehrlichkeiten, lädt zur Nachbildung ein. Und tatsächlich gibt es allein in der Region Wladimir zwei Kopien des mittelalterlichen Bauwerks in unmittelbarer Nachbarschaft zur Partnerstadt.

Nun weihte man am 1. Oktober nach vierjähriger Bauzeit – die Genehmigung war bereits 2009 erteilt worden – den ersten Nachbau des Gotteshauses in Laa an der Thaya ein. Finanziert hatte die Arbeiten der Oligarch, Oleg Deripaska, dessen Großvater hier, im Weinviertel, im April 1945 fiel, und der auf dem Soldatenfriedhof in der niederösterreichischen Kleinstadt beigesetzt ist.

Auf 1.700 Paletten brachte man die in russischen Werkstätten gefertigten Bauteile nach Österreich, wo die Kirche nun – allerdings um ein Drittel kleiner als das Original und mit einer an die Mariä-Entschlafens-Kathedrale gemahnenden Helmkuppel sowie mit einer leicht veränderten Südfassade versehen – ihrer Bestimmung übergeben wurde.

Das Original in einer Aufnahme von Sergej Skuratow

Siehe auch: https://is.gd/R7rs6W

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