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Archive for 23. September 2018


Als einziger Unternehmer aus Wladimir hat es Michail Dragomirow geschafft, den von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit ausgeschriebenen Wettbewerb zu gewinnen und für drei Wochen nach Deutschland zu kommen, um mit einer gut zehnköpfigen russischen Wirtschaftsdelegation von Tübingen aus Kontakte zu deutschen Firmen zu knüpfen und das hiesige Geschäftsleben kennenzulernen. Da seine Frau Antonia vor drei Jahren schon einmal mit dem Erlangen-Haus zum Deutschkurs in der Partnerstadt war – siehe: https://is.gd/Qws50Q – lag es für den Ingenieur nahe, selbst einmal Erlangen zu besuchen, freilich mit einem klaren Ziel. Vorgestern dann war es so weit.

Michail Dragomirow

Der Weg ist gut ausgeschildert, dennoch verläuft man sich leicht, wenn man zunächst auf dem Campus der FAU in der Südstadt die Räume der Informatik im Hochhaus ansteuert. Das FabLab findet man nämlich genau gegenüber, unterhalb der Bibliothek in den Kellerräumen. Seit sieben Jahren schon kann man sich in dieser offenen Werkstatt von ehrenamtlichen Kräften zeigen lassen, was sich mit einem 3D-Drucker, einem Laser-Cutter oder mit Fräser- und CNC-Maschinen so alles herstellen läßt. Eng geht es hier zu, jede Ecke ist mit Geräten bestückt, und überall hilfsbereite Menschen, die bereitwillig alles erklären. Einer von ihnen, Michael, der sich schon zum Inventar des Fabrikationslabors zählt, erklärt dem Gast denn auch geduldig, wie man allen Interessierten – auch von außerhalb der Universität – Zugang zu den technischen Möglichkeiten biete, alles kostenlos, nur das Material und die Nutzung des Laser-Cutters werden abgerechnet.

Michael und Michail

Als Unternehmer wird Michail Dragomirow – mehr zu seiner Firma unter: http://engineering-tech.pro – diesen Service nicht gratis anbieten können, da ja die notwendige technische Ausstattung kaum, wie in Erlangen, die Universität oder eine andere Institution anschaffen wird, aber der Geschäftsmann überlegt, für seine Kunden diese Möglichkeiten gegen Bezahlung zu schaffen. Und dazu erhielt er nun in Erlangen die notwendigen Anregungen, auch wenn hier die neueste Entwicklung fehlt: die Verarbeitung am Laser-Cutter von Metall. Manches ist eben auch einer deutschen Spitzenuniversität (noch) zu teuer.

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