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Archive for 7. September 2018


Maxim Gorkij, im Westen mindestens mit seinem Stück „Nachtasyl“ bekannt, meint:

Die russische Literatur ist die pessimistischste Literatur Europas. Bei uns werden alle Bücher über ein und dasselbe Thema geschrieben, darüber, wie wir leiden.

Mag ja sein, aber sicher gehört die russische Literatur auch zu den leidenschaftlichsten und ist mindestens so vielfältig und überraschend wie Land und Leute zwischen Kaliningrad und Kamtschatka.

Überzeugen davon kann man sich im Rahmen der Veranstaltungen zu 35 Jahren Städtepartnerschaft Erlangen-Wladimir seit gestern in der Buchhandlung von Ilse Wierny in der Südlichen Stadtmauerstr. 40, im Februar 2017 vom Börsenblatt für ihren „literarischen Spürsinn“ als „Deutschlands schönste Buchhandlung“ ausgezeichnet und am 31. Oktober d.J. in der Documenta-Halle zu Kassel für den Deutschen Buchhandlungspreis nominiert. Wer im wie immer geschmackvoll und einfallsreich gestalteten Schaufenster nichts für sich finden sollte, tut gut daran, sich von der kundigen Inhaberin, Ilse Wierny, persönlich beraten zu lassen. Nicht nur die kommenden sechs Wochen, die ganz im Zeichen der russischen und übrigens auch georgischen (diesjähriges Thema der Frankfurter Buchmesse) Literatur stehen.

Ilse Wierny 3

Ilse Wierny

P.S.: Wir alle haben es mit unserer Kaufentscheidung in der Hand, wie lange noch derartige Buchhandlungen und Geschäfte anderer Ausrichtung in unseren Städten gegen die krakenhafte Übermacht eines großen Versandmonopols bestehen.

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