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Archive for 16. August 2018


Da trafen sich gestern in Regensburg zwei große Gestalter der Städtepartnerschaft: Wolf Peter Schnetz, der als Autor und Kulturreferent schon in den 70er Jahren Kontakte zu sowjetischen Schriftstellern aufgenommen und den Kontakten zwischen Erlangen und Wladimir entscheidende Impulse gegeben hatte, und Wiktor Malygin, seinerzeit als stellvertretender Leiter des Pädagogischen Instituts Initiator des bis heute andauernden Austausches mit dem Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde und bis heute Mitglied im Vorstand der Stiftung „Erlangen-Haus“.

Wiktor Malygin und Wolf Peter Schnetz

Nun also das Wiedersehen, um, wie der Gast aus Wladimir ankündigte, über die Situation von „Lyrik auf der Welt“ zu sprechen. Ein großes Thema, zu groß für die kurze Begegnung. Die Freunde tauschten dann doch lieber Erinnerungen aus. Wie kam die Städtepartnerschaft zustande? Was hat sich seitdem verändert? Was macht dieser und was jene? Und wie geht es Deiner Familie, wollte Wolf Peter Schnetz vom Besucher wissen. Er lebe gern den Sommer über auf seiner Datscha, umgeben von alten Bäumen, Blumenbeeten und Johannisbeersträuchern, wo er häufig von seinen drei Kindern und fünf Enkeln besucht werde, erzählte er. Wenn er sich nicht seiner Familie oder seinen Studenten widme, sei er viel auf Reisen oder er schreibe: wissenschaftliche Erörterungen, Essays, Theaterkritiken und Lyrik. „Der Dichter schafft, schreibt, liebt, träumt“, sagt Wiktor Malygin und fragt sich manchmal: „Was bleibt, was nimmt er mit?“ Ein paar Gedichte werden vielleicht bleiben, meint Wolf Peter Schnetz, Menschen, die Lyrik lieben, wird es immer geben.

Regine Arends

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