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Archive for 14. August 2018


Laut Statistikamt sackt die Wirtschaftsleistung der Region Wladimir derzeit ab. Um fast einen Prozentpunkt sank im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum der Produktionsindex, der nach den Parametern Ausbeutung von Bodenschätzen, Verarbeitendes Gewerbe und Versorgungsgrad des Gewerbes mit Strom und Gas. Bedenklich und eher unerwartet: Ausgerechnet das verarbeitende Gewerbe rutschte ins Minus, der Sektor Energie verharrte auf seiner Vorjahresposition, und die Förderung von Bodenschätzen legte zu. Man hat es also mit einer wirtschaftlichen Stagnation zu tun.

Die Bodenschätze bringen insgesamt ein Plus von fast 8% – mit dem Abbau von Torf, Kalk, Sand, Stein und Ton. Ohne den Beitrag dieser Ressourcen hätte man es mit einem regelrechten Absturz zu tun, denn das verarbeitende Gewerbe insgesamt verlor um 1,1%, wobei es besonders die Lebensmittelindustrie hart trifft, wo beispielsweise die Geflügelproduktion 20% und die alkoholfreien Getränke einen Rückgang um 16% verzeichnen. Aber auch die Branchen Kleidung, Holz- und Metallverarbeitung, Metallurgie, Maschinenbau und Kfz-Zulieferung verlieren an Boden – um 11%, 8%, 3%, 23%, 18% und 7%. Dem stehen die Gewinner entgegen, etwa die Wurstproduktion mit 18%, die Süßwarenherstellung mit 64% und der Bereich Futtermittel mit 80%, aber auch der Arzneimittelsektor mit 33% oder die Möbelbranche mit 25%, Elektronik und Optik verbessern sich immerhin um 7%.

Beleg für die Stagnation ist freilich in jedem Fall der Energieverbrauch der Wirtschaft im Raum Wladimir. Er hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um lediglich 0,1% erhöht. In das unerfreuliche Gesamtbild paßt, daß nun wohl auch noch das mittelständische Fensterwerk Olimp Konkurs anmeldet, das noch vor zwei Jahren an einer Fachmesse in Nürnberg teilgenommen und große Hoffnungen geweckt hatte: https://is.gd/tmuKo5

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