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Archive for 3. August 2018


Ferienzeit – Zeit für die Jahresberichte der Schulen. Und da blättert nun der wißbegierige Bildungsredakteur des Blogs in der aktuellen Dokumentation des Emmy-Noether-Gymnasiums und findet unter der Rubrik „Schüleraustausch und Studienfahrten“ – eingerahmt von Berichten über Begegnungen in Frankreich, England und Polen sowie Exkursionen nach Weimar oder Dresden – einen Rückblick auf den Aufenthalt einer Austauschgruppe aus Wladimir, der es wert ist, einem größeren Publikum vorgestellt zu werden:

Mit Spannung erwartete ich die Ankunft der russischen Austauschschüler am 26.09.2017, welche sich allerdings um einen Tag verspätete. Neben mir waren besonders meine Eltern über den Besuch meiner Austauschschülerin erfreut, da mein Bruder schon am Austausch mit Wladimir teilgenommen hatte. So kam die Gruppe dann am Mittwochmorgen um 7.45 Uhr am Nürnberger Flughafen an. Nach einem kurzen Zwischenstop zu Hause verbrachte unser Gast den Vormittag mit den anderen russischen Schülern und einigen Deutschen in der Erlanger Innenstadt. Den Nachmittag begannen wir mit der Begrüßung der Gäste im Erlanger Rathaus. Danach erfuhr die Gruppe bei einer Stadtführung Interessantes über Erlangen. Dieses Wissen konnten sie sogleich in der von den deutschen Schülern organisierten Stadtrallye verwenden. Die Teams bestanden dabei immer aus den jeweilig zusammengehörenden Austauschpartnern.

Der nächste Tag begann dann mit der Begrüßung der Gäste durch Schulleiterin Gertrud Reichert-Brod am Emmy-Noether-Gymnasium. Die deutschen Schüler nahmen planmäßig am Unterricht teil, wohingegen die Austauschgruppe das Walderlebniszentrum erkundete. Danach machte ich mit einer deutschen Schülerin und jen jeweiligen Austauschpartnern den obligatorischen Besuch in den Mode-Outlets in Herzogenaurach.

Am Freitag fuhren wir nach München und verbrachten den ganzen Tag dort, wobei wir über das Oktoberfest schlenderten, die Fahrgeschäfte genossen und später die Stadt erkundeten. Michaela Spörl, unsere Lehrerin, zeigte uns die Münchner Innenstadt mittels einer kurzen und informativen Führung. Danach kamen die zwei freien Tage, bei denen für uns zum Beispiel der Besuch der Nürnberger Innenstadt samt hiesiger Sehenswürdigkeiten wie der Lorenzkirche oder der Kaiserburg auf dem Programm standen. Der Wildpark Hundshaupten war am Montag als Besichtigungsziel auf der Agenda. Dieser stellte ein persönliches Highlight dar, weil wir dort zum ersten Mal eine Hirschkuh hautnah füttern konnten. Nach dem dortigen Besuch statteten wir der Binghöhle in Streitberg eine kurze Visite ab, um dann nach Hause zurückzukehren.

Den Tag der Deutschen Einheit verbrachten wir als Zuschauer eines Spiels der Nürnberger Ice-Tigers. Der Mittwoch diente dazu, den russischen Schülern den deutschen Unterricht näherzubringen. So konnte sich meine Austauschschülerin gleich in den Englischunterricht integrieren. Es folgten das gemeinsame Kochen eines Eintopfs und der Sportunterricht. Am Donnerstag kamen wir noch einmal in die Schule, um den Unterricht zu besuchen. Nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen brachten wir unsere Gäste zum Flughafen, um sie dort zu verabschieden.

Persönlich empfehle ich jedem, den Wladimir-Austausch zu machen, damit man die Leute und das Land dort kennenlernt. Verbessernd kam hinzu, eine äußerst nette Austauschschülerin zugeteil bekommen zu haben, die fließend Englisch und sehr gut Deutsch sprach.

Johannes Ott, Q11, Michaela Spörl, StRin

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