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Archive for 18. Juli 2018


Schwere Kost à jour: Die Region Wladimir nimmt den dritten Platz unter den zentralrussischen Gouvernements hinsichtlich der Aids-Ansteckungsrate ein – mit weiterhin steigender Tendenz. Das zumindest geht aus dem Jahresbericht 2017 des Russischen Gesundheitsministeriums hervor. Ein Trend, der für das ganze Land gilt, weil es, wie Experten beklagen, vor allem an Aufklärung und Vorbeugung fehlt. Und so zählt man in der Region Wladimir aktuell fast 48 Erkrankungen auf 100.000 Einwohner. Schlimmer ist es nur noch in den Gouvernements Iwanowo und Tula mit den Kennziffern 62 und 50. Allerdings nehmen in Wladimir und Umland die Fälle weiter zu: 55 Neuinfektionen von 2016 bis 2017, während sie im Raum Tula um 123 zurückgingen.

Wichtig dabei: Die Zahl der Neudiagnosen sagt wenig über das aktuelle Infektionsgeschehen aus, denn sie erfaßt lediglich, wie viele Menschen in einem bestimmten Zeitraum positiv getestet wurden. Der Zeitpunkt der Infektion liegt dann oft schon lange zurück. Neue HIV-Infektionen werden oft erst Jahre später festgestellt und in der Statistik erfaßt. Und dann ist da immer noch die Dunkelziffer derer, die gar nichts von ihrer Infektion wissen (wollen). Daß da auch bei uns noch vieles im argen liegt, zeigt dieser Artikel der SZ: https://is.gd/N61WvR

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