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Archive for 2. Juli 2018


Die Sportredaktion des Blogs lag richtig. Die U-14-Mannschaft von Torpedo Wladimir entschied das Internationale Turnier gestern in Tennenlohe für sich. Souverän und dank einer überlegenen Spielweise, die sich ja schon in den Vorrundenspielen am Samstag gezeigt hatte.

Joachim Kokott, Peter Steger, Susanne Lender-Cassens und Sergej Nikonorow mit dem Team Wladimir

Turnierleiter Klaus Michael, ehemaliger Vorstand der Fußballabteilung der SG Siemens Erlangen, sprach von „grazilen Zügen“ und bescheinigte den jungen Russen eine „klasse Ballbeherrschung“.

Stadionsprecher Heinz Rühl, Susanne Lender-Cassens, Klaus Michael und Joachim Kokott

Die Gäste aus Wladimir traten gleich am Sonntagmorgen als erste gegen das Team der SG Siemens Erlangen-Tennenlohe an und bescherten den Gastgebern eine zweistellige Niederlage – ohne Gegentor. Die Elf aus Stoke-on-Trent hingegen machte es den Russen dann doch nicht so leicht.

Siegestor für Torpedo Wladimir

In der ersten Halbzeit erzielten die Engländer den Führungstreffer, und sie schienen tatsächlich, das Spiel für sich entscheiden zu können, doch dann traf Torpedo zwei Mal ins gegnerische Tor – und hätte sogar noch erhöhen können.

Susanne Lender-Cassens und das Team aus Stoke-on-Trent

Trainer Clive Dean nahm es sportlich:

Wir hätten natürlich auch noch ein paar Chancen verwandeln sollen, aber es hatte nicht sollen sein. Aber der zweite Platz ist ja bei so einem Gegner auch kein Beinbruch.

Susanne Lender-Cassens und Sergej Nikonorow mit Torpedo Wladimir

Sergej Nikonorow hingegen konnte sein Glück kaum fassen:

Dies ist mein erster Turniersieg, und er bestätigt nun die Mühen unserer Arbeit. Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft. Und natürlich freue ich mich riesig, zumal ja heute auch unsere Elf gegen Spanien gewonnen hat. Dein Doppelsieg also.

Wenn man das Nachsehen hat: Wladimir gegen die SG Siemens

Da, am späten Nachmittag, waren auch längst die unschönen Szenen von der zweiten Vormittagsbegegnung vergessen und vergeben: Die Teams vom ASV Fürth und aus Stoke-on-Trent hatten sich beim Stand von 2:0 im Torraum der Franken nach einem Foul einen lautstarken Wortwechsel geliefert und waren dann sogar handgreiflich geworden. Joachim Kokott, Cheforganisator des Turniers, griff ein: Abbruch des Spiels ohne Wertung, noch einige Widerworte hin und her, dann das erneute Versprechen, fair zu spielen, das alle einhielten.

ASV Fürth, SG Siemens Erlangen-Tennenlohe, Wladimir und Stoke-on-Trent

Um ganz sicher zu gehen, pfiff dann Joachim Kokott das Nachmittagsspiel zwischem den Fürthern und den Engländern – ebenso wie das Enspiel zwischen Stoke-on-Trent und Wladimir – mit strenger Konsequenz.

Susanne Lender-Cassens: „Welchen Pokal hätten Sie denn gern?“

Im Rückblick also eine gelungene Veranstaltung, bei der am Ende Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens allen gratulieren konnte. Besonders schön aber: Clive Dean lud ebenso wie Sergej Nikonorow die Erlanger nach Stoke-on-Trent bzw. Wladimir ein, und die beiden bekundeten einhellig, in der Partnerstadt neue Freunde gefunden zu haben. Und dafür ist der Austausch ja da, gleich wer welchen Pokal nach Hause nimmt.

Pokale und Geschenke

Am Ende noch ein großer Dank an die Sponsoren des Turniers: Puma, VR Volksbank, Siemens AG, Elsner-Stiftung, GeWoBau, SBK, Sparkasse Erlangen, Autohaus Kühn und Intersport Eisert. Danke, thank you und спасибо! Besonders natürlich an Joachim Kokott, der mit Übersicht alle Fäden zusammenhielt.

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