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Archive for Juli 2018


Es ist wichtig, einander in die Augen schauen zu können. So lernen Menschen einander kennen und schätzen. Wenn sie aber miteinander in die gleiche Richtung blicken, haben sie ein gemeinsames Ziel, das andere möglicherweise gar nicht sehen. Dies mag auch für Anna Schukowa, Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands der Region Wladimir und Hotelbesitzerin, und Nicole Kobjoll, Geschäftsführerin und Inhaberin des Hotels „Schindlerhof“, gelten, die sich im Dezember erstmals in Nürnberg begegneten und Ende April in Wladimir Freundschaft schlossen.

Anna Schukowa und Nicole Kobjoll

Wohin die zwei Unternehmerinnen an diesem Wochenende, als Anna Schukowa wieder nach Franken kam, nun steuern, wissen nur die beiden. Wir werden sie aber hoffentlich an der einen oder anderen Station ihres Weges wiedersehen. Einstweilen bescheiden wir uns hingegen mit einer Adaption der Schlußworte des Romans „Die toten Seelen“ von Nikolaj Gogol, in dem mutatis mutandis zu lesen steht:

Stürmst nicht auch du, Partnerschaft, so dahin, wie ein kühnes Cabriolet, das niemand einholen kann?… Wohin stürmst du, Partnerschaft? Gib Antwort! Du schweigst. Wundersam tönt die Hupe. Die vor deinem Ansturm zurückflutende Luft wird zum heulenden Sturm. Alles zwischen Erlangen und Wladimir weicht dir aus, und es geben dir den Weg frei alle anderen…

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In der losen Reihe mit Kurzprosa des Wladimirer Autors Anatolij Gawrilow heute zwei Skizzen:

Zeit, zur Arbeit zu gehen. Ich fuhr zur Arbeit. Machte mich an die Arbeit. Zeit, heim zu fahren. Ich kam heim. Legte mich schlafen. Ich träumte von der Arbeit. Ich bin entlassen. Ich fuhr heim. Ich kam heim. Legte mich schlafen. Ich träumte von der Arbeit.

***

Beim Renovieren eines alten Hauses fand ich eine alte Münze. Ich wollte sie verkaufen. Im Pfandhaus wollte man sie nehmen, aber nur gegen Vorlage des Ausweises. Versuche, sie einem Sammler zu verkaufen. Der Sammler meinte, es sei eine alte Münze, aber man müsse das überprüfen. Es dunkelte. Ich fror. Morgen fliege ich heim. Da ist noch Sommer. Ich werde Geld haben. Ich kaufe allen Geschenke. Gleich kommt der Sammler, und dann habe ich Geld und kaufe allen Geschenke. Schon dunkel. Der Sammler kommt nicht. Aber gleich kommt er, und ich kaufe allen Geschenke. Da ist er ja. Aber das war ein Polizist, und ich lief davon.

Anatolij Gawrilow

 

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Die Rentenreform hat das Zeug dazu, in der russischen Gesellschaft ähnlichen Unmut hervorzurufen wie 2012/2013 wegen der Wahlmanipulationen. Seit Wochen gärt der Konflikt um die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters für Frauen von 55 auf 63 und für Männer von 60 auf 65 Jahre.

#Rente

Das Gesetzesvorhaben brachte die Regierung während der Fußballweltmeisterschaft in Gang, wohl in der Hoffnung, in der Euphorie der Sportbegeisterung werde die Bevölkerung die bittere Pille leichter schlucken. Eine grundfalsche Einschätzung, wie sich herausstellte.

Erhöht die Renten, nicht das Renteneintrittsalter! – Ich will von der Rente leben, nicht vor der Rente sterben! – Stoppen wir die Erhöhung des Renteneintrittsalters! – Keine Erhöhung des Renteneintrittsalters!

In erster Lesung hat die Regierungspartei Einiges Rußland das Paket gegen den Widerstand der anderen Fraktionen der Staatsduma zwar angenommen, aber angesichts des Widerwillens der Bevölkerung und sinkender Zustimmungswerte hat nun auch Staatspräsident Wladimir Putin durchblicken lassen, in der Sache sei das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Zuerst die Erhöhung des Renteneintrittsalters, dann der Zwölfstundentag! P.S.: In Österreich ist das schon so eingeführt! (Ob das die Österreicher auch wissen?)

Unterdessen formiert sich der landesweite Protest auch in Wladimir, angeführt von der Kommunistischen Partei, die sogar eine Einschränkung ihres Rechts auf Demonstration beklagt, weil die Behörden ihr Kundgebungen auf den zentralen Plätzen der Stadt untersagen. Dabei dürfen sich die Veranstalter einer breiten Unterstützung gewiß sein – wohl weit hinein auch ins Spektrum der regierungstreuen Wähler.

Gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters! – Wir wollen von der Rente leben, nicht vor der Rente sterben!

Verstehen kann man die Menschen ja. Die Lebenserwartung ist zwar in letzter Zeit deutlich gestiegen, bei Frauen auf 77, bei Männern auf 67 Jahren, sie liegt aber damit noch weit unterhalb des statistischen Mittels in Westeuropa. Und so fürchten natürlich viele, auch erstaunlich viele junge Menschen, den Ruhestand gar nicht mehr zu erleben.

Erst im Sarg erleben wir diese Rente!

Eine Prognose darf man schon wagen: Das Gesetzesvorhaben wird mit präsidialer Macht zu Fall gebracht oder zumindest zeitlich gestreckt. Auf Dauer freilich kann sich das Land mit seinen Bevölkerungsverlusten durch weiterhin zu niedrige Geburtenraten und eine anhaltende Abwanderung den Luxus des weltweit frühestens Renteneintrittsalters – so bereits in den 30er Jahren eingeführt – nicht mehr leisten. Eine der schwierigsten innenpolitischen Fragen des Landes, der man sich auch in Wladimir kontrovers stellt.

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Derzeit erlebt die russische Öffentlichkeit einen in dieser Art bisher einzigartigen Aufschrei gegen Folter und Willkür in Haftanstalten. Ein Video darüber, wie ein Häftling im Gefängnis von Jaroslawl gequält und erniedrigt wird, millionenfach im Netz angeklickt, gab den Anstoß zu personellen Konsequenzen sowie Überprüfungen der Abläufe. Und siehe da, schon werden weitere Fälle von Amtsmißbrauch im Strafvollzug bekannt, leider auch aus der Region Wladimir, wo ein 33jähriger, wegen eines Drogendelikts einsitzender Häftling im Gefängniskrankenhaus in Melechowo, Landkreis Kowrow, am 6. Juli laut offizieller Diagnose an doppelseitiger Lungenentzündung verstarb. Seine Angehörigen freilich wollen erst am 12. Juli vom Tod des Sohnes und Bruders erfahren haben, weil, so ihr Verdacht, die Behörden den Leichnam selbst beisetzen und damit Folterspuren an seinem Leib verheimlichen wollten. Nun aber, so die Familie gegenüber der „Neuen Zeitung“ in Moskau, habe man im Leichenschauhaus von Wladimir tatsächlich Blutergüsse und Spuren eines Elektroschockers am Toten entdeckt. Diese Verletzungen bringt die Gefängnisleitung mit einer Schlägerei unter den Insassen in Zusammenhang, wofür der Schuldige in den Karzer gesperrt wurde, wo er sich dann wohl auch die Lungenentzündung zuzog. Diese Todesursache bestätigt inzwischen auch eine zweite Obduktion, ohne freilich zu klären, woher die Verletzungen stammen.

Immerhin, so das Wladimirer Nachrichtenportal Zebra-TV, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf unterlassene Hilfeleistung gegen die Gefängnisverwaltung. Wäre der Strafgefangene, so der Vorwurf, früher ins Krankenhaus verlegt worden, hätte man möglicherweise sein Leben noch retten können. Aber ob auch der Foltervorwurf untersucht wird, steht noch nicht fest. Fest steht jedoch eines: Die Russen besinnen sich der Worte von Lew Tolstoj:

Um einen Staat zu beurteilen, muß man sich seine Gefängnisse von innen ansehen.

Der Artikel in der SZ ist hier nachzulesen: https://is.gd/Oh2YOw

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Es herrscht ja gottlob kein Mangel an Zeichen und Gesten der Verständigung zwischen den Partnerstädten Erlangen und Wladimir. Aber was da am Mittwoch beim Abschiedsabend für die Gäste aus dem Erlangen-Haus im Club International der Volkshochschule seinen ebenso symbolischen wie handwerklichen Anfang nahm, dürfte eine besondere Strahlkraft entwickeln.

Reinhard Beer mit Ludmila Safronowa, Soja Ilina und Weronika Rytschkowa, dem Siegertrio

Doch der Reihe nach. Es gehört zum guten Brauch, die mittlerweile elfte Gruppe von Teilnehmern an den Deutschkursen des Erlangen-Hauses  im Club International der Volkshochschule mit einem bunten Abend zu verabschieden, den die Gäste einfallsreich mitgestalten und der Gelegenheit bietet, all denen zu danken, die den Besuchern für zwei Wochen ihre Türen öffneten und Familienanschluß boten. Fester Bestandteil dieses geselligen Beisammenseins ist immer eine von Reinhard Beer, dem Spirtus rector dieses Austausches, ersonnene Stadtrallye mit immer wieder neuen Fragen zu Geschichte und Gegenwart, dieses Mal mit einem weiblichen Trio auf dem Siegerpodest mit einem Allzeit-Rekordergebnis: 19 von 20 möglichen Punkten.

Robert Lerch, Gerhard Willner und Sabine Wellhöfer mit Elisabeth Preuß

Aber es gab auch eine Premiere. Seit 2011 ist die Erlanger Volkshochschule Prüfungszentrum für die russische Sprache, die einzige in ganz Bayern, nachdem Freising das Angebot mittlerweile aus dem Programm nahm. Eine sechsköpfige Gruppe legte dieser Tage die telc-Prüfungen auf der Stufe A1 ab, ausnahmslos erfolgreich, und so lag nahe, das an dem Abend anwesende Trio vorzustellen und Bürgermeisterin Elisabeth Preuß – sie hatte zu Gunsten dieser Veranstaltung auf das Konzert „Klassik am See“ verzichtet – um Überreichung der Urkunden zu bitten.

Natalia Kaiser, Natalia Korssakowa, Tatjana Kirssanowa und Jekaterina Korschofski

Anwesend neben den beiden Deutschdozentinnen aus dem Erlangen-Haus, Tatjana Kirssanowa und Natalia Korssakowa, auch Natalia Kaiser und Jekaterina Korschofski, die erfolgreich Russisch an der Volkshochschule unterrichten. Ein Bild, das keiner weiteren Kommentare bedarf, weder auf Russisch noch auf Deutsch, es spricht für sich.

Gäste und Gastgeber im Club International

Eigentlich tut es auch dieses Bild, wo Gäste und Gastgeber so bunt gemischt sind, wie man sich das nur wünschen kann. Dennoch, so gefährlich es sein mag, weil man doch immer jemanden vergessen könnte, Elisabeth Preuß wagt es, namentlich zu danken: Markus Bassenhorst und Reinhard Beer sowie Heide Thies, der bewährten Dozentin, für die Volkshochschule, Gerhard Kreitz für den Freundeskreis Wladimir, den gastgebenden Familien. Der Chronist bürgt erst recht nicht für Vollständigkeit…

Gemischter Wladimirer Chor mit Stefan Barth, dritter v.l.

Tatjana Kirssanowa, sichtlich bewegt, tut das auf ihre Weise – mit der Regie für den weiteren Ablauf des Abends und den Worten: „Wir lassen unsre Herzen hier, wenn wir morgen wieder nach Wladimir fahren!“ Schon erstaunlich, was die Gäste da alles innerhalb der knappen zwei Wochen vorzubereiten verstanden: Ein Ständchen, ein Stück am Klavier, Präsentationen zu Traditionen und Trends der Russen…

Kochkurs „Wladimirer Pfannkuchen“ mit Heide Thies links im Vordergrund

Und dann die Arbeitskreise. Schaukochen, ein Quiz, ein Malkurs und dann eben jenes bestrickende Symbol, von dem eingangs die Rede war: ein Freundschaftsschal.

Russisches Quiz

Diese Handarbeit, deren erste Maschen Tatjana Krutogolowa, Nachtwächterin im Erlangen-Haus, und Gerhard Kreitz, Sprecher des Freundeskreises Wladimir, gemeinsam anschlugen, soll nun in der Partnerstadt von den deutschen Gästen – zusammen mit den russischen Freunden – fortgesetzt werden. Welch schönes Versprechen für die Zukunft!

Beobachtet von Marina Bit-Ischo stricken Tatjana Krutogolowa und Gerhard Kreitz am Freundschaftsschal

In die Zukunft gerichtet war dann auch noch der Besuch im Deutsch-Französischen Institut am gestrigen Vormittag, wenige Stunden vor der Heimreise. Linda Lahner nahm sich eine ganze Stunde Zeit, um ihren russischen Kolleginnen das pädagogische und kulturelle Angebot – mit allen Unterschieden wie Parallelen zu Wladimir – vorzustellen. Und schon entstanden neue Ideen für das Programm am Erlangen-Haus, etwa eine mögliche Zusammenarbeit mit einem Kindergarten oder eine engere Kooperation mit der Universität. Besonders beeindruckt aber waren die beiden Besucherinnen von der Mediathek für Kinder. Man wird sehen, ob und wie sich dies und das auch in Wladimir umsetzen ließe.

Linda Lahner, Natalia Korssakowa und Tatjana Kirssanowa

Ein Schlußwort? Vielleicht genügt der Hinweis darauf, wie ernst dieses Austauschprojekt in Erlangen genommen wird. Zur Eröffnung kam Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens, zum Abschiedsabend erschien ihre Kollegin, Elisabeth Preuß; VHS-Leiter Markus Bassenhorst besuchte beide Veranstaltungen und ließ sich dazwischen immer wieder sehen, von Reinhard Beer und dem Freundeskreis Wladimir, für das Aufenthaltsprogramm und die Unterbringung verantwortlich, ganz zu schweigen. Wladimir ist eben in Erlangen Herzenssache – und nun lassen die Wladimirer auch noch ihre Herzen in Erlangen zurück.

Gerhild Fabian und Soja Ilina, gesehen von Georg Kaczmarek

Wer wollte daran noch zweifeln, angesichts dieses Bildes: Wenn Abschiedstränen sprechen könnten…

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Es muß schon ein besonderer Tag sein, wenn der Bayerische Staatsminister des Inneren und für Integration statt zur Eröffnung der Richard-Wagner-Festspiele nach Bayreuth zu reisen im heimatlichen Erlangen bleibt. Es muß schon einen besonderen Anlaß geben, wenn, angeführt von Oberbürgermeister Florian Janik, fast ein Dutzend Mitglieder des Stadtrates, Schulreferentin Anke Steinert-Neuwirth und die Landtagsabgeordnete Alexandra Hiersemann sich im großen Hof des Gymnasiums Fridericianum die Ehre geben.

Florian Janik und Gerhard Nöhring

Geladen hatte gestern Gerhard Nöhring, Direktor des Fridericianum, tatsächlich zu einer besonderen Gelegenheit: 50 Jahre Bezug des Gebäudes in der Sebaldusstraße – und viele Anekdoten der Festredner, etwa die von jener Schülerin, deretwegen der Ohm-Gymnasiast Florian Janik die Freiheiten der Oberstufe nutzte, um durchaus öfter als unbedingt notwendig das Fridericianum zu besuchen.

Florian Janik und Joachim Herrmann

Oder natürlich Joachim Herrmann, den besonders viel mit diesem Ort verbindet. Selbst hier Schüler, besuchten auch seine drei Kinder dieses Gymnasium. Hier war er Schüler- und Schulsprecher, gründete die heute noch quicklebendige „illustre Schülerzeitung Humblatt“ und erinnerte sich beim gestrigen Festakt an den Umzug von der Oberen Karlsstraße in die Sebaldusstraße, die Schüler als Römer gekleidet und in einer Demonstration formiert, die sich von den 1968 gerade auch in Erlangen häufig zu erlebenden politischen Manifestationen durch ihren „humanistischen Geist“ unterschied.

Und natürlich durch eine Tradition, die 273 Jahre zurückreicht, zwei Jahre nach Gründung der Friedrich-Alexander-Universität, um für den akademischen Nachwuchs zu sorgen, eine Geschichte, in der das Fridericianum über mehr als zwei Jahrhunderte das einzige Gymnasium in Erlangen war.

Joachim Herrmann

Aber da gab es gestern auch noch ein zweites Jubiläum zu feiern: 20 Jahre Austausch mit der Schule Nr. 17 in Wladimir. Immer alternierend, einmal – so wie heuer wieder im Herbst – kommt die russische Gruppe nach Erlangen, dann wieder reisen die Erlanger nach Wladimir.

Wladimir-Schaufenster im Fridericianum

Florian Janik lobte denn auch dieses so wichtige internationale Engagement neben den vielen anderen gesellschaftspolitisch relevanten Initiativen des Gymnasiums insbesondere im Rahmen von „Schule ohne Rassismus“.

Gerhard Nöhring

Schuldirektor Gerhard Nöhring darf stolz sein und könnte sagen: „Generatio praeterit et generatio advenit, spiritus scholae vero in aeternum stat.“ – „Die Generationen kommen und gehen, aber der Geist der Schule besteht in Ewigkeit.“ Durchaus gut in so turbulenten Zeiten.

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Irgendwann war sie es leid, mit den Gästen aus Deutschland immer nur Gesten austauschen zu können. Und so beschloß denn Tatjana Krutogolowa, Nachtwächterin im Erlangen-Haus seit November 2015, vor zwei Jahren den Anfängerkurs Deutsch zu besuchen. Erfolgreich, wie man hört, denn nun ist sie zum ersten Mal in Erlangen und kann sich überall verständlich machen: im Restaurant, im Geschäft, auf der Straße. Und sie trifft überall auf freundliche und zuvorkommende Menschen, fühlt sich hier schon heimisch.

Tatjana Krutogolowa, Natalia Korssakowa und Tatjana Kirssanowa

Einen ganz anderen Heimvorteil haben natürlich die beiden Dozentinnen, Tatjana Kirssanowa und Natalia Korssakowa, die Erlangen von einer ganzen Reihe von Besuchen her bestens kennen – und doch immer wieder viel Neues für sich entdecken, etwa das Gefängnis mitten in der Stadt gegenüber der Rückseite des Rathauses. Und sie haben gute Nachrichten aus dem Erlangen-Haus. Im vergangenen Halbjahr lag die Zahl der Kursteilnehmer nach einem leichten Rückgang 2017 wieder bei über 200 Personen. Die nächsten Einschreibungen beginnen zwar erst im August, aber das Interesse an Deutsch scheint weiterhin hoch zu bleiben. Man plant sogar – ganz an der Nachfrage orientiert – die Einrichtung eines zusätzlichen Kurses speziell für Schüler zwischen 15 und 17 Jahren. Nur möglich natürlich dank einem so großartigen pädagogischen Team, der Unterstützung des Goethe-Instituts Moskau und der Volkshochschule Erlangen. Weiter so!

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