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Archive for 21. Juni 2018


Die Behörden in Wladimir schlagen Alarm. Mitten im Zentrum, auf dem Hügel der Mutter-Gottes-Geburts-Kirche, schoß in den letzten Tagen der Riesen-Bärenklau ins Kraut. Diese invasive, ursprünglich nur im Kaukasus beheimate Pflanze hat seit langer Zeit in ganz Zentralrußland Wurzeln geschlagen und dominiert auf vielen Flächen, vor allem auf Ödland, die gesamte Flora. Berührungen mit Stengel oder Blättern führen beim Menschen regelrecht zu Verbrennungen, und das liebe Vieh macht auch gern einen Bogen darum.

Riesen-Bärenklau in Wladimir

Angesichts der raschen Ausbreitung und der extrem schwierigen Bekämpfung der Pflanze macht man sich in der Partnerstadt ernsthafte Sorgen, da der Riesen-Bärenklau nun unerwartet so zentral und massiv auftaucht. Wo er einmal da ist – man weiß das auch aus Deutschland und von überall dort, wo er eingeschleppt und sogar oft absichtlich als vermeintliche Bienenweide oder gar zur Zierde der Gärten angesiedelt wurde -, bleibt er nicht nur, sondern er breitet sich fast unaufhaltsam weiter aus. Da kann man fast nur wieder auf den Winter hoffen. Da sterben die Biester – zumindest oberirdisch – ab und stehen ungefährlich als Zellulosegerippe in der Landschaft. Bis dahin kann man es nur mit Genesis halten. Die Band hatte nämlich schon 1971 erkannt: „turn and run, nothing can stop them, around every river and canal their power is growing…“

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