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Archive for 26. April 2018


Die Finanzuniversität in Wladimir bildet seit 55 Jahren Fachleute im Bereich der Geldwirtschaft aus. Ihre Absolventen sind vielfältig tätig, was den guten Ruf dieser Hochschule stets weiter festigt. So hat die derzeitige Oberbürgermeisterin der Stadt Wladimir, Olga Dejewa, ebenfalls ein Diplom dieser Uni in der Tasche (oder im Schrank).

Olga Dejewa

Für den 19. April hatte Rektorin Natalia Judina anläßlich dieses Jubiläums eine internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz unter dem Titel „Neue Paradigmen der gesellschaftlichen Entwicklung unter den Bedingungen der zeitgenössischen globalisierten Anforderungen“ organisiert und dazu mit Klaus Steinke, dem emeritierten Leiter des Lehrstuhls für Slawistik an der Friedrich-Alexander-Universität, auch Besuch aus Erlangen eingeladen. Es gab eine Reihe von Vorträgen, die diese Thematik unter verschiedenen Aspekten zu beleuchten suchten: die Bedeutung des Humankapitals in der heutigen Zeit, Ansprüche und Möglichkeiten von Wörterbüchern in Zeiten des Internets, das Leistungsspektrum moderner Banken im international stärker werdenden Wettbewerb wie auch die oft unterschätzte Rolle der körperlichen Ertüchtigung für ein erfolgreiches Studium (und auch Berufsleben) im Rahmen von obligatorischem Sportunterricht.

Steinke

Klaus Steinke

Klaus Steinke sprach über die Dialektsituation in Deutschland, während der von ihm seinerzeit in Erlangen promovierte und heute bei Wladimir als Leiter eines deutsch-amerikanisch-russischen Betriebs lebende Jürgen Schellenberger über die praxisnahen Probleme und Lösungsstrategien im Geschäftsverkehr zwischen deutschen, russischen und amerikanischen Unternehmen berichtete. Nach diesen und weiteren Plenarvorträgen gab es themenspezifische Vorträge und Diskussionen in einigen Sektionen.

Klaus Steinke, 3. v.l., Jürgen Schellenberger, 5. v.l. und Gastgeberin, Natalia Judina, 7. v.l.

Die große Zahl der Zuhörer und Teilnehmer sowie deren offensichtliches Interesse an den Vorträgen belegen den Erfolg der Veranstaltung.  Und daß aus Erlangen eigens ein Professor anreiste, zeigt, wie gerade auch derartige Tagungen geeignet sind, die partnerschaftlichen Bande zwischen den beiden Städten zu festigen. Ein wie es scheint durchaus positiver Nebeneffekt dieser Konferenz.

Jürgen Schellenberger

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