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Archive for 7. April 2018


Katzen sollen ja Quote machen im Internet. Mal sehen, ob folgende Meldung der Internetplattform „Pro Wladimir“ auch die Zugriffszahlen dieses Blogs in die Höhe treibt…

Am 31. März eröffnete in Wladimir das erste Katzencafé unter dem sprechenden Namen „Kotangens“, denn „kot“ (mit kurzem „o“) bedeutet im Russischen „Kater“. Neben warmen Getränken und Gebäck sowie – in der russischen Gastronomie gehört das längst zum Standard – freiem Internetzugang gibt es hier, ganz im Zentrum der Partnerstadt gelegen, immer auch etwas zum Streicheln. Dabei bezahlt man nur für die Zeit des Aufenthalts, alle Serviceleistungen inbegriffen.

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Die Besitzer des Cafés, Irina und Oleg Lissowskij, haben die Geschäftsidee von einer Reise nach Sankt Petersburg mitgebracht, wo es schon länger die „Katzenrepublik“ und „Soulmate“ gibt. Zwei Kredite sorgten für das nötige Gründerkapital, und Minz und Maunz, zehn an der Zahl, holte sich das Ehepaar aus dem Tierheim. Alle sterilisiert und mit einem „Gesundheitszeugnis“ ausgestattet, für Besucher zur Adoption auf Zeit freigegeben.

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Sollte mehr daraus werden, kann man die herrenlosen Stubentiger auch mit nach Hause nehmen. Eines der Ziele des Cafés sehen die Besitzer denn auch tatsächlich in der Vermittlung der Katzen aus dem Tierheim in ein neues Zuhause.

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Oleg Lissowksij

Die Vierbeiner haben sich rasch eingewöhnt, finden ihr eigenes Plätzchen, können sich frei bewegen, sitzen am Fenster oder auf dem Tisch, am liebsten natürlich auf des Hausherrn Schoß. „Wenn es den Katzen gefällt, sind auch die Kunden zufrieden“, so dessen Credo.

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Deshalb darf man die Tiere auch füttern, muß aber vorher die Hände desinfizieren, damit keine Krankheiten eingeschleppt werden. Katzenwohl soll man sich hier, in der Gargarinstraße 10, halt fühlen, analog wie virtuell: https://vk.com/kotangens_kafe – hereinspaziert!

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