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Archive for 16. Januar 2018


Seit genau einhundert Jahren, seit der Einführung des Gregorianischen Kalenders durch die Sowjetmacht, feiert man in Rußland am 14. Januar nach dem einstigen Julianischen Kalender das „Alte Neue Jahr“. Ein längst ins Brauchtum eingegangenes Fest, mit dem die zweiwöchigen Winterferien enden.

In Wladimir beging man diesen inoffiziellen Jahreswechsel am Sonntag mit der mittlerweile siebten Auflage des „Väterchen-Frost-Laufs“, an dem heuer bei frischen -6° C etwa 2.000 Weihnachtsmänner mit ihren Enkelinnen, den „Schneeflöckchen“, teilnahmen.

Die 600 m lange Strecke führte vom Goldenen Tor auf den Kathedralenplatz, wo Oberbürgermeisterin Olga Dejewa und Oberstadtdirektor Andrej Schochin die schnellsten ebenso wie die am originellsten kostümierten Teilnehmer auszeichneten.

Lauf, Väterchen, lauf!

Der sportliche Ehrgeiz stand freilich nicht im Vordergrund. Es ging um den Spaß an der Gaudi, um gute Laune vor dem Start in den Alltag des neuen Jahres.

Deshalb gab es auch Preise für die jüngsten und ältesten Läufer ebenso wie für alle, die in Familienstärke antraten. Dabei sein war eben alles, gleich ob Hobby- oder Profisportler.

Olga Dejewa und Andrej Schochin

Und dann gab es da noch eine Ankündigung von Olga Dejewa. Sie sei als Schülerin immer gerne gelaufen, habe an Wettkämpfen teilgenommen und wolle nun im nächsten Jahr am 14. Januar selbst an den Start gehen, als „Schneeflöckchen“, die Enkelin von „Väterchen Frost“, in dessen Kostüm ihr Kollege, Andrej Schochin, schlüpfen werde. Wenn da nicht Vorfreude aufkommt!

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