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Archive for 28. Dezember 2017


Am 21. Dezember organisierten wir in den Räumen des „Informationszentrums für Atomenergie Wladimir“ ein Neujahrsfest für die Kinder und Jugendlichen des Zentrums „Insel der Pflege“. Dort feierten wir gemeinsam mit den Aktivisten vom Euroklub und den Mitarbeitern des Informationszentrums, die unsere Jugendorganisation auch in diesem Jahr wieder bei der Vorbereitung unterstützt haben.

Mathilda Wenzel

Als Ehrengäste waren Väterchen Frost und das Schneemädchen, sowie ihr deutscher Kollege, der Weihnachtsmann, geladen. Diesen spielte unser neuer Freiwilliger, Frederick Marthol aus der Partnerstadt Erlangen, der über die Neujahrsfeier folgendes sagt:

Frederick Marthol als Weihnachtsmann

Diese Art und Weise, Neujahr zu feiern, hat mir sehr gut gefallen, ich könnte mir vorstellen davon etwas auch zu Hause in Deutschland anzubringen. Das Schönste waren aber die glücklichen Kinder, ich denke die Spiele und das Programm haben ihnen wirklich Spaß gemacht.

Frederick arbeitet zusammen mit mir, Mathilda Wenzel aus Saalfeld. Ich bin hier schon seit August als Freiwillige im Einsatz.


Zu Beginn moderierten die Mitarbeiter des Zentrums für die Kinder und Jugendlichen ein Spiel, bei welchem sie im Team möglichst schnell verschiedenen Fragen zu Silvestertraditionen zu beantworten hatten. Danach luden uns die Weihnachtsmänner und ihre Helfer zu Spiel und Tanz in den großen Raum ein. Neben dem Schneeflockentanz und Neujahrsgedichten wurde auch das deutsche Spiel „Wurstschnappen“ in einer abgewandelten Variante – mit Keksen – gespielt, bei dem die Kinder in zwei Teams Kekse, die auf einer Schnur aufgefädelt sind, möglichst schnell abessen müssen.

Die Schwierigkeit besteht darin, die Hände nicht zur Hilfe nehmen zu dürfen. Am Ende, wie es sich für eine Neujahrs- oder Weihnachtsfeier gehört, verteilten Väterchen Frost und der Weihnachtsmann gemeinsam die Geschenke. Die hatten sich die Kinder nach dem Aufsagen von Gedichten und dem Nachweis ihres umfangreichen Wissens über Silvestertraditionen, auch redlich verdient.

Die Geschenke waren vorab im Rahmen der Aktion „Ein Geschenk für Kinder“ gesammelt worden, wobei sich Schüler der Wladimirer Schulen und Gymnasien als besonders aktiv hervortaten. Dafür an dieser Stelle noch einmal Danke. Alles in allem blicken wir auf ein schönes Fest zurück, das sich in den nächsten Jahren hoffentlich wiederholen lassen wird.

Mathilda Wenzel

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