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Archive for 19. November 2017


Bei all dem, was Tatjana Terentjewa, Leiterin des Wirtschaftsamtes der Stadt Wladimir, und Konrad Beugel einander gestern vormittag zu erzählen hatten, hätten die Gäste es beinahe nicht mehr zum Mittagszug nach Moskau geschafft. Nach all den Treffen und Präsentationen auf der ökonomischen „Makroebene“ gab es nun aber auch wirklich mehr als genug Themen aus dem Bereich der kommunalen Zuständigkeit für die Wirtschaftsförderung zu besprechen. Und siehe da, bei allen strukturellen Unterschieden zwischen den Partnerstädten – in Wladimir dominieren die lebensmittelverarbeitende Industrie, etwa mit einer Molkerei von „Danone“ oder der Großbäckerei, sowie die Chemie gibt es durchaus gemeinsame Sorgen und Nöte, zum Beispiel den Mangel an Gewerbeflächen und den Widerstand der Anwohner gegen die Ansiedlung eines Bitumenwerks oder einer Müllsortieranlage, vergleichbar mit dem Erlanger Volksentscheid gegen die Ausweisung eines Industrieparks entlang der Autobahn im Süden der Stadt.

Konrad Beugel, Tatjana Terentjewa und Peter Steger

Auch das Problem mit den Aus- und Einpendlern kennt man in Wladimir – und die Ansiedlung von Betrieben im Umland, wo dann auch die Einkommenssteuer bleibt. Genug Gemeinsamkeiten, doch zu wenig Zeit, um alles im Detail zu besprechen, weshalb denn auch Konrad Beugel seiner Kollegin vorschlägt, ein Seminar in Erlangen zu veranstalten, wo man gemeinsam nach Lösungen suchen könnte. Jetzt braucht es nur noch einen Termin…

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