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Archive for 3. November 2017


„Ihna“ und die Städtepartnerschaft mit Wladimir sind im Bereich Folklore und Kulturaustausch längst so etwas wie bestens aufeinander abgestimmte choreographische Synonyme. „Längst“ reicht dabei weit zurück – bis in die frühen 80er Jahre, als Eike Haenel, der Gründer des als „Tanz- und Speeldeel“ firmierenden Ensembles erste Kontakte zu Laiengruppen in der damals noch sowjetischen Partnerstadt aufzunehmen versuchte und dabei mit „Wladimirez“ einen Glückstreffer landete. Gelingen konnte dieser Coup natürlich nur, weil sich in Nina Peschkowskaja, Gründerin und bis heute Leiterin der Tanztruppe, ein von der Idee des Austausches und der Begegnung begeistertes Gegenüber fand.

Silvia Jäger, Nina Peschkowskaja, Susanne Lender-Cassens und Inaki Gonzales

Seither begleiten und gestalten die beiden Ensembles die Partnerschaft, treten bei Jubiläen auf und lassen uns alle an ihren eigenen Festen teilhaben, wie jetzt in diesen Tagen, wenn „Ihna“ mit tanzenden Gästen aus aller Welt – und natürlich mit dem fast gleichaltrigen „Wladimirez“ – den eigenen 60. Geburtstag feiert, zu dem das dankbare Publikum mit dem Honorar der Herzen, einem großen Beifall, nur herzlich gratulieren kann. Eine erwünschte Nebenwirkung dieser künstlerischen Verbindung: die Vielzahl von Freundschaften, bis hin zu Ehen, gestiftet von drei Jahrzehnten einer ausgesprochen intensiven und kreativen Zusammenarbeit.

Silvia Jäger, Susanne Lender-Cassens und Nina Peschkowskaja vor der „Kulisse“ des Ensembles „Otxandategi“

Wenn heute die Städtepartnerschaft als Erfolgsmodell angesehen wird, ist das auch und gerade dem harmonischen Zusammenwirken von „Ihna“ und „Wladimirez“ zu danken, dem anzumerken ist: Da klappt nicht nur die Show auf der Bühne, da gibt es auch hinter den Kulissen Gemeinsamkeiten über alle Grenzen von Politik, Sprache und Zeit gezogenen Grenzen hinweg, Gemeinsamkeiten, von denen wir gar nicht genug haben können in diesen wirren Zeiten. Herzlichen Glückwunsch, „Ihna“ zum Jubiläum und noch eine lange, aus der Freundschaft schöpfenden Zusammenarbeit mit „Wladimirez“ zu unser aller Freude – und immer wieder mit Freunden aus aller Welt wie dem Ensemble „Otxandategi“ aus dem Baskenland, das beim gestrigen Empfang im Rathaus mit Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens seinen Glockentanz aufführte und die Russen wie die Deutschen einlud, 2018 nach Bilbao zu kommen, um dort das 75. Jubiläum ihrer Gruppe eine Choreographie der Freundschaft zu feiern.

Gruppenbild mit Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens und „Ihna“, „Wladimirez“ sowie „Otxandategi“

Mehr Bilder vom Empfang sind auf Facebook zu sehen unter: https://is.gd/Nvslvw

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