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Archive for 25. August 2017


Der Stellenportal „Headhunter“ kommt in einer Umfrage zu dem Ergebnis, wonach 11% der Wladimirer über eine zu große Belastung am Arbeitsplatz klagen. Mehr als die Hälfte fühlt sich allerdings nur einige Male im Monat überfordert, 8% geben an, nie dergleichen zu verspüren. Hauptsächlich nicht zurechtkommen 40% mit dem Tempo der Arbeitsabläufe, 37% haben Probleme mit dem Umfang der Aufgaben, und 35% fühlen sich durch vorgegebene Fristen überlastet. Betroffen sind dabei Frauen um das Eineinhalbfache mehr als Männer, denen eher Ergebnisse und zeitliche Zwänge Kopfschmerzen bereiten, während ihre Kolleginnen unter Konflikten im Team und Überlastung leiden. Beide Geschlechter werden ab 45 Jahren gelassener, es sind in der Hauptsache jüngere Menschen, die sich unter Druck fühlen.

Am stärksten treten mit 31% diese Symptome in der Versicherungsbranche auf, genervt zeigt man sich aber auch in den Bereichen Unternehmensberatung, Einkauf, Personalwesen sowie Tourismus und Gastronomie. Absolut entspannt geben sich nur Beschäftigte in den Sparten Objekt- und Personenschutz, Ausbeutung von Rohstoffen sowie Sport.

Erleichterung verschaffen sich die befragten Wladimirer zu 51% mit einem Hobby, ein Drittel tauscht sich im Freundeskreis, 15% unter Kollegen aus. Allerdings überläßt auch jeder vierte seinen Willen den Pillen, und 15% halten es mit Wilhelm Busch: „Es ist ein Brauch von alters her, / wer Sorgen hat, hat auch Likör.“ Letzteres gilt offenbar besonders für Leute aus dem Marketing und der Werbung, aus dem Tourismus- und Versicherungsgewerbe, dem Medienbereich und dem kreativen Sektor.

Ohne gefährliche Nebenwirkungen hilft aber sicher, einmal wieder die Kinderlektüre zur Hand zu nehmen, zu Karlsson aufs Dach zu klettern und sich von ihm trösten zu lassen: „Ruhig, ganz ruhig!“

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