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Archive for 16. Juli 2017


Stellen Sie sich vor, Sie fahren auf einem Forstweg in den Wald, um dort mit Freunden ein Picknick zu machen, den Vögeln zu lauschen oder einfach nur die frische Luft und das Leben froh zu genießen. Und da tritt ihnen unvermutet beidseitig Gevatter Tod entgegen, erinnert mit zwei zueinander passenden Sarghälften an unser aller Sterblichkeit, murmelt sein Memento mori der ewigen Ruhe. Eine Szene aus einem zweitklassigen Horrorfilm, meinen Sie? Weit gefehlt. So gesehen und erlebt im finstren Tann unweit von Wladimir. Nur zu ertragen mit einer gerüttelt Portion schwarzen Humors. Kostproben gefällig?

Da war es wohl wirklich an der Zeit, etwas zu unternehmen, als der Bestatter auf dem Rückfenster seines Leichenwagens die Aufschrift entdeckte: „Wasch mich!“ Von innen geschrieben…

Das Schiff geht unter. Der Kapitän fragt, wer beten könne. Als sich jemand meldet, bekommt er zu hören: „Bestens! Uns fehlt eine Schwimmweste. Fangen Sie schon mal zu beten an!“

Als es ans Sterben geht, ruft der alte Herr seine Familie zusammen. „Mein Bruder, erinnerst du dich, wie man dich seinerzeit auf der Arbeit entließ? Das habe ich veranlaßt. Meine Schwester, weißt du noch, wie sie dich zum KGB schleppten? Ich habe dich anonym angezeigt. Und du, meine Frau, hast bestimmt nicht vergessen, wie sie dich hinter Gitter brachten. Auch dahinter steckte ich. Vergebt mir, wenn ihr könnt! Und jetzt zu meinem letzten Wunsch: Hängt mich nach meinem Tod kopfüber am Kronleuchter auf.“ Darauf verschied er in Frieden. Seine Verwandten mühten sich nach Kräften, seinen letzten Wunsch zu erfüllen, und als der Tote schließlich in der richtigen Position hing, klingelt es an der Tür. Die Polizei tritt ein und meldet: „Bei uns ist da gerade eine Anzeige wegen Leichenschändung eingegangen…“

Immer am 1. April kamen ganze Abordnungen von grauhaarigen Männern aus dem Arbeitszimmer von Genosse Stalin. Ebenso grau wie erleichtert.

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