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Archive for 4. Juli 2017


„Wenn der Schüleraustausch zunimmt, dann steht’s wohl um die Städtepartnerschaft“, könnte Martin Luther den gestrigen Empfang von Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens für die Gäste aus Wladimir kommentiert haben. Wohl steht es um die Städtepartnerschaft aber auch, weil es den Freundeskreis Wladimir gibt, der das Programm für die neunköpfige Besuchergruppe zusammenstellt und weil sich immer wieder Gastgeber finden, die den Aufenthalt überhaupt erst möglich machen – und weil es, wie eine Schülerin, gefragt nach dem größten „Plus“ ihrer Eindrücke von Erlangen, in der Familie die Möglichkeit gibt, Deutsch zu sprechen.

Alexandra Karpowa, Sofia Sedowa und Iwan Samarin

Das mit dem Sprechen fällt noch nicht allen so leicht, aber die Sprache der schönen Geste beherrschen sie alle mit ihren T-Shirts, die den Geist der Partnerschaft so symbolisch zum Ausdruck bringen. Die jungen Gäste mögen noch nicht alles auf Deutsch oder Englisch verstehen, aber sie verstehen sich als Botschafter der Verständigung und ernten von den Gastgebern viel Lob für Betragen, erhalte beste Kopfnoten.

Marina Trubizyna 1

Marina Trubizyna und Susanne Lender-Cassens mit der Gruppe und einigen der Gastgeberinnen

Seit dem 27. Juni halten sich die Gäste in Erlangen auf, um Land und Leute kennenzulernen und die Städte in der näheren und ferneren Umgebung zu erkunden. Morgen schon geht es wieder nach Hause. Und wenn später jemand aus der Gruppe wieder nach Erlangen kommen sollte – wie Iwan Samarin, der schon zum zweiten Mal zum Aufgebot gehört – , dann sicher nur, weil es wohl um die Städtepartnerschaft steht.

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