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Archive for 15. Juni 2017


Der österreichische Jazzmusiker hat einmal über sein Genre gesagt:

Jens Magdeburg, Florian Fischer und Gunther Rißmann

Es gibt heute kaum noch Musiker mit einer persönlichen Klangfärbung, einem eigenen Sound. Wie bei Ellington. Wir leben heute im Zeitalter der Akademisierung des Jazz, wo alle mehr oder weniger gleich klingen. Meine persönliche Meinung ist, daß die Entwicklung des Jazz mehr oder weniger abgeschlossen ist. Das heißt nicht, daß es in der Zukunft keinen Jazz mehr geben wird. Er wird partikelweise weiter existieren, kombiniert mit Elementen der klassisch-europäischen Musik, eventuell auch mit Elementen verschiedenster Folkloren. Die Jazz-Geschichte ist so abgeschlossen wie die Geschichte der abendländischen Musik von der Frühtonalität bis zur Atonalität. Diese hat der Jazz sehr schnell nachvollzogen. Jetzt sind sie beide auf dem gleichen Stand. Und wo geht’s jetzt hin?

Jens-Magdeburg-Trio in concert

Wenn schon Fachleute auf diese Frage nur Mutmaßungen anstellen können, wie wollte dann der Blog eine Antwort finden? Freuen aber darf man sich über die nun schon dritte Auflage des Jazz-Austausches zwischen Erlangen und Wladimir.

Jazz marsch in Wladimir: Jens Magdeburg und Florian Fischer

Nach einem kleineren Auftritt am Institut für Kunst der gastgebenden Universität Wladimir steht heute abend für das Jens-Magdeburg-Trio der große Auftritt beim Jazz-Festival an. Erste bildhafte Eindrücke von dem Ensemble zeigen: Das Ensemble – Jens Magdeburg am Klavier, Gunther Rißmann am Baß und Florian Fischer am Schlagzeug – hat sich gut eingespielt und ist bereit für das Konzert. Man wird auf der Bühne und im Blog noch sehen und hören, wo es jetzt hingeht mit dem Jazz. Zumindest zwischen den Partnerstädten.

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