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Archive for 9. Juni 2017


Im nationalen Vergleich macht die Staatliche Universität Wladimir gar keine schlechte Figur. Im Gesamtergebnis aller untersuchten Bereiche nimmt die Hochschule aus der Partnerstadt unter allen 264 Mitbewerbern mit 415 Punkten landesweit immerhin Platz 66 ein; der Wehrmutstropfen dabei: Im Vorjahr kam man mit 478 Punkten noch um fünf Positionen besser zu liegen. Freilich hatten damals auch nur 238 Universitäten an dem Wettbewerb teilgenommen.

Empfang für Geschichtsstudenten der FAU an der Universität Wladimir, Mai 2017, Photo: Max Firgau

In die seit 2009 durchgeführte Untersuchung finden die Parameter „Lehre“, „Forschung“, „Sozialisation“, „Internationalität“, „Markenzeichen“ und „Innovation und Unternehmertum“ Aufnahme, deren Ergebnisse zusammengenommen das Endresultat ergeben. Am besten schneiden die Wladimirer auf dem Feld der Innovation ab, wo sie mit 498 Punkten Platz 36 erreichen. Erfreulich, denn hier hat man sich nicht nur gegenüber 2016 um 22 Positionen verbessert, sondern hier zählt, was man an Patenten vorzuweisen hat oder mit Drittmitteln technologisch in der Praxis umsetzt. Umso bedauerlicher da der Platz 115 beim Thema „Forschung“, und auch bei den internationalen Beziehungen läßt Rang 84 nicht richtig Freude aufkommen. Da könnte nicht schaden, die Verbindungen zur Friedrich-Alexander-Universität weiter zu intensivieren, etwa mit dem Ausbau der Kontakte in den Geschichtswissenschaften, zumal ja eben erst eine Gruppe von Studenten unter Leitung von Professorin Julia Obertreis vor Ort war und im August Studenten der Religionswissenschaften aus Wladimir in Erlangen erwartet werden, zumal, wie der Blog berichtete, derzeit im Rahmen von Erasmus Plus ein Austausch stattfindet. Also, mehr davon, dann gibt es im nächsten Jahr auch eine bessere Platzierung.

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