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Archive for 3. Juni 2017


Auch wenn die Region Wladimir im Vergleich zum Vorjahr um sieben Positionen zurückgefallen ist und nun von der Nationalen Agentur für Strategische Initiativen auf Platz 15 eingestuft wird, bleibt das Investitionsklima gut. Man liegt sogar noch vor Sankt Petersburg und der Region Leningrad, die mit den Rängen 17 und 20 das Ranking der zwanzig wirtschaftsfreundlichsten kommunalen und föderalen Gebietskörperschaften abschließen.

Ganz vorne liegen die Republik Tatarstan und Tschuwaschien, gefolgt von Moskau. Tatarstan führte übrigens schon 2016 dieses Ranking an, und da verwundert es auch nicht, wenn die deutsche Linde Gruppe just aus Kasan einen Millionenauftrag erhielt, der gestern im Beisein von Ministerpräsident Horst Seehofer beim Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg vertraglich festgelegt wurde. Und Wladimir? Die Rückstufung wird dort sicher als Warnschuß verstanden, zumal die Region ebenfalls bei dem Wirtschaftsforum vertreten war. Nun gilt es, noch mehr zu tun in den Bereichen Regulierung, Wirtschaftsinstitute, Infrastruktur und Förderung des Mittelstands, um zwischen den Polen Moskau und Nischnij Nowgorod, das übrigens erstaunlicherweise nicht zu den Top 20 gehört, bestehen zu können und die geographische Lage sogar zum eigenen Vorteil zu nutzen. Eine Bilanz ohne Brillanz, aber mit guter Substanz.

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