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Archive for 28. März 2017


Die Wissenschaft hat festgestellt: Die Region Wladimir würde, überließe man sie den Kräften der Natur, ganz rasch wieder flächendeckend mit Wald bewachsen sein. Der Lehrstuhl für Biologie und Ökologie an der Universität Wladimir kommt zu dem Ergebnis, das aus Sicht des Phytozönons ideale Verhältnis von Waldflächen versus Wiesen und Freiland läge bei 7:1. Die Gegend um die Partnerstadt im Kljasmabecken mit all den vielen Zuflüssen gehört nämlich zur Südlichen Taiga, die freilich längst – wie in ganz Westeuropa – vom Menschen ihrer Ursprünglichkeit beraubt ist.

Wald auf unbewirtschafteter Fläche bei Sobinka, Region Wladimir

Aber nicht irreversibel. Die brachliegenden Äcker nämlich – und davon gibt es um die 200.000 ha in der Region – holt sich der Wald rasch zurück. Je länger man die Felder sich selbst überläßt, desto schwerer wird es später, sie wieder unter den Pflug zu nehmen. Denn, seiner Landesnatur nach, so die Wissenschaft, ist und bleibt Wladimir Waldgebiet. Dem Erzähler Konstantin Paustowskij hätte das gefallen, meint er doch: „Die Wälder sind wie die Seen, Meere und Flüsse der schönste Schmuck der Erde, ihr großartiges Festgewand.“

Mehr zu den Wäldern von Wladimir hier: https://is.gd/Wat2dU

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