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Archive for 3. März 2017


Es war in den Pfingstferien 1992, als Beate Franke, begleitet von ihren Kollegen, Gerd Kiener und Horst Frank, mit einer Schülergruppe von Erlangen nach Moskau per Bahn – mit Umsteigen in Berlin – aufbrach, um in Wladimir den Austausch der Städtischen Wirtschaftsschule fortzusetzen. Nur dieses eine Mal kam die mittlerweile pensionierte Lehrerin für Deutsch, Sozialkunde und Ethik nach Wladimir.

Schülergruppe vor ihrem Berlin - Moskau - Abteil

Schülergruppe vor ihrem Berlin – Moskau – Abteil

Doch nach ihrem Wechsel an das Marie-Therese-Gymnasium zwei Jahre später blieb die Pädagogin dem Austausch treu und kümmerte sich um die sogenannten „Zwei-Monats-Russen“, jene Schüler mit guten Deutschkenntnissen, die Gelegenheit erhielten, über die üblichen acht bis zehn Tage hinaus länger in Erlangen bleiben zu können, um Sprachpraxis und landeskundliches Wissen zu verbessern. Ein anspruchsvolles Programm, das leider wegen des hohen Aufwands für alle beteiligten Seiten nur wenige Sommer erlebte.

Norbert Stumpf beim Händedruck mit dem Lokomotivführer

Norbert Stumpf beim Händedruck mit dem Lokomotivführer

Nun blättert Beate Franke wieder in ihrem Album mit all den Aufnahmen – auch von ihrem einstigen Schüler, Norbert Stumpf, dem heutigen Ersten Bürgermeister von Bubenreuth – und überlegt, noch einmal nach Wladimir zu reisen, um zu sehen, was sich in der Zwischenzeit dort alles getan hat. Zumal es da auch noch Kolleginnen und Bekannte von damals geben sollte.

Marktszene in Wladimir 1992

Marktszene in Wladimir 1992

Verändert hat sich seither in Wladimir so manches im Straßenbild, in den Lebensverhältnissen. Da ist es desto anregender, anhand der Aufnahmen von damals einen Blick zurück in jene Zeit des gesellschaftlichen Wandels zu werfen, die auch für die Partnerschaft so voller Aufbruch war.

Ausflug aufs Land

Ausflug aufs Land mit Horst Frank, links im Bild

Die Gruppe lernte Land und Leute kennen, erlebte die russische Gastfreundschaft in der nach oben offenen Wohlfühlskala und unternahm – wiederum per Bahn – auch einen Ausflug nach Sankt Petersburg. Das volle Programm eben, schon damals.

Auf der Datscha mit Michail Tschischow und Gerd Kiener, sitzend im Gras

Auf der Datscha mit Michail Tschischow und Gerd Kiener, sitzend im Gras

Und schon damals waren auch auf russischer Seite Lehrer mit von der Partie, die bis heute aktiv im Austausch sind und die alten Kontakte ebenso pflegen wie sie neue knüpfen, etwa Michail Tschischow, der Ende des Monats mit einer Besuchergruppe wieder in Erlangen sein wird. Da läßt sich doch sicher auch ein Wiedersehen mit Beate Franke arrangieren – als Vorgeschmack auf ihre Reise nach Wladimir.

Gruppe im Kreml,

Gruppe im Kreml, Beate Franke rechts im Bild stehend

 

Aber wir wollen nicht vorgreifen, sondern die Gelegenheit nutzen, noch einmal zurückzublicken auf die Anfänge des Schüleraustausches, zu finden unter diesem Link im Blog: https://is.gd/Q4NiEL

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