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Archive for 27. August 2016


Das Gouvernement Wladimir hat mit sechs anderen Regionen den Zuschlag zu einem föderalen Projekt erhalten, das abzielt auf die Wiederbelebung von kleineren und größeren Flüssen. Begonnen hat man nun mit der etwa 60 km langen Seraja, die durch Alexandrow, 125 km nordwestlich von Wladimir gelegen, fließt und in die Scherna mündet, ihrerseits ein Zufluß der Kljasma. Schlamm und Wasserpflanzen nach jahrzehntelanger Hypotrophierung haben dem Gewässer die Fähigkeit zur Selbstreinigung genommen und der Seraja, wie es in Medien heißt, zumindest innerhalb des Stadtgebietes „praktisch den Status eines Flusses genommen“.

Ausbaggerung der Seraja in Alexandrow

Ausbaggerung der Seraja in Alexandrow

Bis 2019 und mit einem Aufwand von 100 Millionen Rubel soll das Flußbett nun von einer Spezialfirma aus Sankt Petersburg saniert werden. Doch dabei bleibt es nicht, auch kleinere Flüsse in anderen Landkreisen der Region Wladimir stehen auf der Liste und werden in den nächsten zwei bis drei Jahren wiederertüchtigt.

Die Seraja im Kreis Alexandrow

Die Seraja im Kreis Alexandrow

Ein nächster Schritt wäre darauf die Modernisierung der Klärwerke. Vielleicht kehren dann auch Wassermaulwurf und Sterlet, Biber und Rapfen, Döbel und Fischotter, Uferschwalbe und Schelladler in ihre alte Heimat zurück.

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