Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 23. August 2016


Am 17. Juni erschien hier im Blog ein erster Bericht von Herbert Mainka – https://is.gd/jxZx7D – , der an der Delegationsreise von Bürgermeisterin Elisabeth Preuß nach Wladimir anläßlich des 75. Jahrestags des Überfalls der Wehrmacht auf die UdSSR teilnahm, um die einstigen Lager zu besuchen, wo sein Vater die Kriegsgefangenschaft überlebte.

Ludmila Mironowa und Herbert Mainka

Ludmila Mironowa und Herbert Mainka

Unterstützt wurde der Gast bei seiner Spurensuche durch Ludmila Mironowa, die in der Betreuung von Kriegsveteranen und deren Angehörigen über viel Erfahrung verfügt, die sie immer wieder auch an ihre Schüler weitergibt.

Hospital in Kameschkowo

Hospital in Kameschkowo

Wie ungezählte andere wurde auch Arthur Mainka im zentralen Krankenhaus von Kameschkowo ärztlich behandelt und schließlich als geheilt entlassen.

Hospital in Kameschkowo, ehemaliges Kulturhaus

Hospital in Kameschkowo, ehemaliges Kulturhaus

Die Gebäude werden als Schule genutzt und sind – nach Anmeldung – zugänglich.

1. Stock im ehemaligen Hospital Kameschkowo mit Krankenzimmern

1. Stock im ehemaligen Hospital Kameschkowo mit Krankenzimmern

Man gelangt über eine alte Eisentreppe hinauf in den 1. Stock mit großen Türen, hinter denen sich unter den Nummern 8 bis 12 die ehemaligen Krankenzimmer verbergen.

Wohnung von ehemaligen Bediensteten des Hospitals in Kameschkowo

Wohnung von ehemaligen Bediensteten des Hospitals in Kameschkowo

Aber auch ein kleines Museum ist zu sehen, das Leben und Geschichte der heute etwa 12.000 Menschen in Kameschkowo, 5o km nordöstlich von Wladimir gelegen.

Museumsraum im Hospital von Kameschkowo

Museumsraum im Hospital von Kameschkowo

Auch der Operationssaal ist erhalten. Eine Vitrine mit Erinnerungsgegenständen an deutsche Soldaten, ein historisches Motorrad und eine Plakatwand mit Bildern geben Einblick in jene Zeit zwischen 1943 und 1949, als das Hospital vielen als die letzte Hoffnung galt. Das gesamt Erdgeschoß wird heute für schulische Zwecke genutzt. Gegenüber liegt ein weiteres Gebäude, das ehemalige Kasino und Kulturhaus, das nach der Schlacht um Stalingrad zum Gefangenenhospital umgebaut wurde.

Soldatienfriedhof von Kameschkowo

Soldatienfriedhof von Kameschkowo

Wer nach Kameschkowo kommt, besucht auch den Friedhof, wo all jene bestattet sind, für die jede medizinische Hilfe zu spät kam, für die keine Medikamente mehr da waren, die zu stark unterernährt ankamen…

Gedenktafel für die Verstorbenen von Kameschkowo

Gedenktafel für die verstorbenen Kriegsgefangenen von Kameschkowo

Die nächsten Stationen von Herbert Mainka – das Traktorenwerk in Wladimir und das Lager von Anopino – folgen hier im Blog demnächst.

 

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: