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Archive for 15. August 2016


Von Juli bis Mitte September ist in Wladimir nicht besonders viel los. Das Theater und die Philharmonie haben geschlossen: Ferienpause. Allein die katholische Rosenkranzkirche in der Gogolstraße bietet sonntags abendliche Orgelkonzerte an. Dem an Kultur interessierten Besucher stehen nur die zahlreichen Museen und natürlich als Sehenswürdigkeiten die wunderbaren orthodoxen Gotteshäuser zur Verfügung.

Eispalast
Dem sportlich orientierten Gast, der zusätzlich den Eissport schätzt und liebt, bietet die Stadt allerdings ein Schmankerl, das man hierzulande im Sommer nur in den Eisportzentren von Oberstdorf bzw. Füssen haben kann: Das Sommereislaufen. Im dem breitangelegten Stadtpark mit vielen Attraktionen zum Verweilen, wie z. B. das Riesenrad, steht im wahrsten Sinne des Wortes ein Eispalast „Polaris“ http://planet33.ru/polyaris, der ganzjährig zum Eislaufen einlädt. Ein hochmoderner Sportkomplex mit allem drum und dran. Würde auch Erlangen super zu Gesicht stehen.

Eispalast 1

An der Verleihtheke wird man von zwei ebenso attraktiven wie kompetenten Damen bedient: Die Schlittschuhe haben die richtige Größe, gute Qualität, und die Kufen sind scharf geschliffen. Was will man mehr als Schlittschuhläufer? Ja natürlich, möglichst viel Platz auf der Eisfläche. Und den hat man überreichlich, denn es gibt kaum Teilnehmer beim Publikumslauf. Gut, daß Alexandra, die Tochter meiner Gastgeberin, mit dabei ist. Es ist eben Sommer in Wladimir, 34° an diesem Tag. Da geht man eher zu einem Badeweiher oder sich sonnen an den Kjasmastrand, anstatt freiwillig im dicken Pulli Runden auf dem Eis zu drehen. Ein kühles Vergnügen bei hochsommerlichen Außentemperaturen.

Eispalast 2

Auch eine Schneeballschlacht zwischen Tochter Sascha und Mama Olga war nach dem Eislauf möglich. Na sowas, mitten im sommerlichen Stadtpark von Wladimir!

Georg Kaczmarek

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