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Archive for 10. Februar 2016


„Ein historisches Meisterwerk“ nennt Bürgermeisterin Elisabeth Preuß den im Dezember des Vorjahres erschienenen Band „Komm wieder, aber ohne Waffen!“ und fährt fort:

Elisabeth Preuß, 22. Juni 2011, Platz des Sieges in Wladimir

Elisabeth Preuß, 22. Juni 2011, Platz des Sieges in Wladimir

Manchmal kommt im Leben das richtige Buch zur richtigen Zeit. Das Kompendium „Komm wieder, aber ohne Waffen“, herausgegeben von Peter Steger, ist so ein Buch. (Und bevor Sie sich jetzt fragen: Nein, die Namensgleichheit ist kein Zufall, sondern der Herausgeber ist tatsächlich jener Peter Steger, der Autor dieses Blogs ist, unzählige Reisen nach Wladimir vor- und nachbereitet, die Städtepartnerschaft zwischen Erlangen und Wladimir gestaltet, auch noch für Jena, Umhausen, Cumiana, Riverside, Stoke-on-Trent sowie die Vertriebenen aus Brüx und Komotau zuständig ist, daneben russische Literatur übersetzt und auch noch Zeit findet, im heimischen Wald ungezählte Kilometer zu laufen, freilich über die Jahre mit wachsendem Tempo.) Dieser Peter Steger also ist Tausende von Kilometer gefahren und geflogen, um mit jenen Menschen, Veteranen des unfaßbaren Grauens, des Zweiten Weltkrieges zu sprechen, um ihre Erlebnisse, ihre Gedanken, ihre Sehnsüchte und ihre Lehren zu hören und niederzuschreiben.

Wie gut, wie unermeßlich gut, daß er das getan hat, daß er schon vor Jahren damit begann! Denn viele von ihnen haben ihre Augen schon für immer geschlossen. Dank der einfühlsamen und gleichzeitig gründlichen Recherchearbeit von Peter Steger aber ist ihr Erinnerungsschatz bewahrt und in diesem Buch allen, die Hirn und Herz haben, zum Studium empfohlen.

Danke, Peter. Danke! Gäbe es einen Nobel-Preis für historische Recherche: Du hättest ihn verdient. So aber bleibt mir nur ein Eintrag in Deinem Blog, in der Hoffnung, daß viele Deiner Leser mit mir einig sind: Du bist ZU RECHT Ehrenbürger unserer Partnerstadt!

PS: Noch in einem anderen Sinn kommt im Leben manchmal das richtige Buch zur richtigen Zeit: Ich habe ein paar Tage Urlaub und kann mich kaum lösen von dem Werk!

Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen, 08.02.16

Da die angesprochene Publikation auf der Rückseite keine Kritikerstimmen abgedruckt hat, die das Werk zur Lektüre empfehlen, sollen hier einige weitere Reaktionen veröffentlicht werden, die in den letzten Wochen eingegangen sind:

Ingeborg und Heinz Bartl mit ihrer Tochter Adelheid

Ingeborg und Heinz Bartl mit ihrer Tochter Adelheid

Danke für die wunderschöne Weihnachtsüberraschung mit dem sinnvollen Titel „Komm wieder, aber ohne Waffen!“. Als ich das Buch ausgepackt hatte, habe ich erst ein bißchen darin geblättert, habe mich dann aber darin festgelesen. Es sind so viele berührende Schicksale geschildert, – voller Leid, aber auch voller Hoffnung. Besonders berührend war für mich natürlich das Wiedersehen mit meinem Heinz in dem Bericht „Heinz Bartl – Der Jüngste im Lager“. Damit verbunden ist auch die Erinnerung an Ihren Besuch hier in Lößnitz. Es ist so viel Schönes, was mein Heinz durch Sie erleben durfte, sei es die Aufnahme in den Kreis der ehemaligen Kriegsveteranen aus der Region Wladimir, sei es der Aufenthalt im Erlangen-Haus während der unvergeßlichen Reise nach Wladimir. Damit konnte dank Ihrer großen Unterstützung – trotz der bereits fortgeschrittenen Herzerkrankung meines Mannes – ein letztes großes Lebensziel in Erfüllung gehen. Durch dieses Vor-Ort-Sein und die Gespräche mit den Kriegsveteranen in Wladimir hat Heinz die schlimmsten Wunden seines Lebens aufarbeiten können. Ein großes Dankeschön an Sie und Ihre Frau Nadja!

Ingeborg Bartl, 22.12.15

Ernst Fasan und Asja Tarasenko

Ernst Fasan und Asja Tarasenko

Vielen und ganz besonders herzlichen Dank für den ausgezeichneten Band „Komm wieder, aber ohne Waffen!“. Das ist ein hervorragendes Kompendium wichtiger Erinnerungen, eine klare Stellungnahme zu all den Problemen der russischen Gefangenschaft von uns damaligen deutschen Soldaten und vor allem der seriösen und korrekten Haltung uns gegenüber. Es ist ein in dieser Form einmaliges, historisch äußert bedeutsames Werk! Und für uns nun recht alten damaligen Gefangenen ein wunderbares Werk der Erinnerung. Wer, so wie ich, einen Beitrag in Form meines seinerzeitigen Vortrages leisten konnte, ist natürlich besonders dankbar und geradezu gerührt. Mit der Organisation meiner damaligen Reise, mit Ihrer so wichtigen wissenschaftlichen Arbeit und jetzt mit diesem Band haben Sie ein echtes Denkmal errichtet, das zur Festigung des russisch-deutschen Verständnisses und auch der Freundschaft unserer beiden Völker sehr stark beiträgt.

Ernst Fasan, 28.12.15

Otmar Koch und Richard Dähler

Otmar Koch und Richard Dähler

Das Buch habe ich in drei Tagen nicht nur gelesen, sondern in vielem verinnerlicht. (…) Eure Lebensgeschichten sind es wert, wenigstens in Kurzform der Nachwelt erhalten zu bleiben. Peter Steger ist für die feinfühlige Arbeit großer Dank geschuldet. (…) Sein unermüdliches Bemühen um Verständigung ist das Vorbild, dem zu folgen ist.

Richard Dähler, 30.12.15

Josef Krichel

Josef Krichel

Mit großer Freude habe ich das Erinnerungsbuch an Krieg und Gefangenschaft erhalten. Das war eine schöne Überraschung kurz vor Weihnachten. Sie haben schon viel für die deutsch-russische Freundschaft getan. Ich finde es großartig, daß Sie den Bericht von mir geschrieben haben.

Josef Krichel, 30.12.15

Claus Fritzsche und Wolfgang Morell

Claus Fritzsche und Wolfgang Morell

Einen großen Dank für die Zusendung der – wie ich dieses wertvolle Werk nennen möchte – Steger-Chronik deutsch-russischer Versöhnung. Meiner Meinung nach ein einmaliger Edelstein im Kopfsteinpflaster der Literatur über Erinnerungen deutscher Kriegsgefangener in sowjetischem Gewahrsam. Angesichts dieser Chronik schäme ich mich ein wenig, daß ich nicht ähnliches zustande gebracht habe. (…) Ich freue mich über die Steger-Chronik auch ganz persönlich wegen der prächtigen Übersetzung des Protalin-Artikels und noch mehr wegen des Berichts über Schanna.

Claus Fritzsche, 30.12.15

Alfons Rujner

Alfons Rujner

Es ist mir ein Bedürfnis, für diese Stunden in Erlangen Dank zu sagen. Dank für die Einladung zur Vorstellung Eures großen Werkes, an dem Ihr beide viele Jahre gearbeitet habt. Ich könnt beide stolz sein, ein solches Werk in Deutschland zusammengestellt zu haben. Diese Aufzeichnungen – denn in zwei, drei Jahren gibt es keine Zeitzeugen mehr – haben, wie ich es Euch schon einmal geschrieben habe, einen hohen geschichtlichen Wert. Für dieses Werk werde ich hier in Berlin noch einige Schritte tun. Einen ersten Schritt habe ich bereits getan. Am 40. Geburtstag meines ältesten Enkels (Weihnachten, 25.12.), an dem ca. 30 Personen teilnahmen, ging es ziemlich fröhlich zu. Doch es wurde still, als der Enkel mir das Wort erteilte. Ich überreichte der Familie mit einigen Worten Euer Werk, und Lars las laut meine Widmung vor. Das war ein guter Anfang, und ich laß mir noch weiteres einfallen.

Alfons Rujner, 01.01.16

Witalij Gurinowitsch, P. Wladimir, Philipp Dörr, Anni und Otmar Koch

Witalij Gurinowitsch, P. Wladimir, Philipp Dörr, Anni und Otmar Koch

Für mich ein Buch, um mir ein wenig die Grausamkeit der Gefangenschaft und die Leiden der gesamten Bevölkerung vorstellen zu können. Großartig die einzelnen Erzählungen der noch lebenden ehemaligen Gefangenen.

Otmar Koch, 08.01.16

Igor Schamow, Hellmut Schultz-Pernice und Peter Steger

Igor Schamow, Hellmut Schultz-Pernice und Peter Steger

Ich darf Ihnen zu Ihrem Buch gratulieren! Es ist wirklich sehr gut gelungen und ein schönes, bleibendes Zeugnis dafür, daß Menschen schlimme Zeiten nicht nur überlebt, sondern letztlich gute Schlüsse daraus gezogen haben. Beim Lesen der Texte und Beiträge der ehemaligen Gefangenen ist mir erst klar geworden, wie viel persönliches Engagement Sie eingebracht haben, um das Buch zu verwirklichen! Dafür gebührt Ihnen auch mein herzlicher Dank! Ich habe einen Auszug gleich an meine Schwestern weitergeleitet, die ebenfalls sehr angetan sind.

Lothar Schultz-Pernice, 03.02.16

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Es hat mich riesig gefreut, daß Sie mir im Dezember – während meines Weihnachtsurlaubs – Ihr Buch „Komm wieder, aber ohne Waffen!“ zugeschickt haben. Wie erbeten, habe ich auf diese Publikation verschiedentlich aufmerksam gemacht. Zudem steht das Buch in unserer Präsenzbibliothek im Konferenzraum des Hauptstadtbüros des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge.

Thomas Rey, Referat Erinnerungskultur und Netzwerkarbeit

„Komm wieder, aber ohne Waffen!“ wurde möglich dank der Unterstützung durch die drei Rotary-Klubs Erlangen, die Max-und-Justine-Elsner-Stiftung, die Bürgerstiftung, die Städte Erlangen und Jena sowie Privatspender. Das Werk ist nicht über den Internethandel erhältlich, allerdings kann jeder Buchladen die Publikation zum Preis von 24 Euro jederzeit per ISBN 978-3-944452-09-8 bestellen. Es geht aber auch direkt beim Stadtarchiv,  Luitpoldstraße 47, 91052 Erlangen, Tel.: 09131/862157, Fax: 09131/862876, E-Mail: stadtarchiv@stadt.erlangen.de

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