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Archive for 9. Februar 2016


Das letzte große Gemeinschaftsprojekt des Stadtmuseums Erlangen und des Landesmuseums Wladimir – „Gottes Acker“ mit Bildern des Künstler-Mönchs, Pater Innokentij – geht ins Jahr 2008 zurück. Davor gab es immer wieder Ausstellungen zu den Themen „Landeskunde“, „Ikonen“ oder „Kriegsgefangenschaft“ – und einen Fachaustausch, besonders im Bereich Museumspädagogik. Um diese gute Tradition fortzusetzen, besuchte nun Jelena Ljubar, im Wladimirer Landesmuseum für die Ausbildung von Fremdenführern zuständig, die Kolleginnen am Martin-Luther-Platz und brauchte nicht lange für eine engere Zusammenarbeit werben. Gertraud Lehmann, die Kuratorin der Photographie-Schau „Gottes Acker“, kennt Wladimir bereits aus eigener Erfahrung, und Brigitte Korn, seit dem Herbst Leiterin des Stadtmuseums, an dem sie vor den „Gastspielen“ auf der Burg Abenberg und im Nürnberger Fembohaus ihre ersten beruflichen Schritte getan hatte, freut sich schon darauf, ihre städtepartnerschaftlichen Wissenslücken bald schließen zu können.

Getraud Lehmann, Jelena Ljubar und Brigitte Korn

Getraud Lehmann, Jelena Ljubar und Brigitte Korn

Und sie ist stolz darauf, eine Kooperation mit einem Museumskomplex eingehen zu können, zu dem 56 Architekturdenkmäler – darunter acht mit dem Status des UNESCO-Weltkulturerbes – gehören und wo in drei Städten – Wladimir, Susdal und Gus-Chrustalnyj – bis zu 35 Ausstellungen zeitgleich gezeigt werden. Nicht von ungefähr zählt das Landesmuseum europaweit zu den zehn größten und wichtigsten seiner Art. Da darf man jetzt schon gespannt sein, was in der musealen Zusammenarbeit zum 35jährigen Partnerschaftsjubiläum 2018 zu erleben sein wird.

Nadja Steger und Jelena Ljubar

Nadja Steger und Jelena Ljubar

Doch Jelena Ljubar, deren Besuch morgen schon wieder zu Ende geht, ist auch noch in einer anderen Mission unterwegs. Nein, es geht nicht um den Vortrag vom Freitag an der Volkshochschule, über den Bürgermeisterin Elisabeth Preuß sagte: „Der Abend war wunderbar, ich hätte Lena noch lange zuhören können!“, es ist das ehrenamtliche Engagement der Besucherin, von dem noch kurz die Rede sein soll. Heuer werden es nämlich 15 Jahre, seit Soroptimist International Erlangen in Wladimir einen Partnerklub gegründet hat. Und von Beginn an dabei: Jelena Ljubar.

Jelena Ljubar, Nadja Steger, Carmen Vogt und Gabriele Saemann

Jelena Ljubar, Nadja Steger, Carmen Vogt und Gabriele Saemann

Einen sogenannten „Partner-Link“ hat der Erlanger Service-Klub aber auch – seit fünf Jahren – zu den Schwestern in Riverside, Kalifornien. Ganz dem internationalen Austausch verpflichtet, ist deshalb für den September in Erlangen ein Drei-Länder-Treffen von Soroptimist geplant: deutsch-russisch-amerikanisch. In politisch so angespannten Zeiten ein ermutigendes Zeichen – und viel Stoff für Planungsgespräche der Klub-Schwestern Gabriele Saemann, Carmen Vogt, Nadja Steger – und vorab schon Angela Dörfler und Doris Lang – mit Jelena Ljubar. Schöner kann Partnerschaft kaum sein. Gutes Gelingen!

S. auch: http://is.gd/JMszlM

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