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Archive for 29. Oktober 2015


Von der Wladimirer Selbsthilfegruppe für Eltern mit schwerbehinderten Kindern, „Swet“, ist gestern wieder einmal ein Dankschreiben für die Hilfe aus Erlangen eingegangen.

Dank für ein Grundstück, in einem Dorf zwischen der Partnerstadt und Susdal an der Nerl gelegen, ursprünglich vorgesehen, um dort den „Blauen Himmel“ einzurichten. Da dieses Zentrum für Natur- und Erlebnispädagogik ja nun in Penkino an der Kljasma seine dauerhafte Heimat gefunden hat, ist der vor mehr als zehn Jahren aus Spendenmitteln erworbene Bauplatz nicht mehr nötig und wurde nun gestern rechtsverbindlich der Elterninitiative überschrieben. Zur Nutzung durch die Kinder für Freizeitaktivitäten und therapeutische Maßnahmen wie angeleitete Gartenarbeit.

Im Treibhaus

Im Treibhaus

Bei der Schaffenskraft von „Swet“, hier im Blog immer wieder mit Bewunderung verfolgt, darf man davon ausgehen, daß schon im Frühjahr zu sehen sein wird, was hier auf dem Land einmal entstehen soll. Dank der Unterstützung aus Erlangen.

Nach getaner Arbeit ist gut ruhen

Nach getaner Arbeit ist gut ruhen

Dank sagt Jurij Katz, der die Organisation gemeinsam mit seiner Frau, Ljubow, am 1. September 1995 ins Leben gerufen hat, in seinem Brief auch für die Unterstützung aus Erlangen hinsichtlich des Programms „Betreutes Wohnen“, wo man jetzt gerade die Arbeit im Obst- und Gemüsegarten abgeschlossen habe: „Am vergangenen Sonntag ernteten wir die letzten Äpfel, aßen Kartoffeln aus Eigenanbau, verbreiterten die Wege… Wir hatten eine gute Ernte: Gurken, Tomaten, Kräuter und jede Menge Kartoffeln.“

Gartenbau in Jurjewez

Gartenbau in Jurjewez

Begonnen habe nun auch, wie der Vater eines schwerbehinderten Sohnes berichtet, die Arbeit auf dem von der Stadtverwaltung kostenlos bereitgestellten Grundstück im Stadtteil Jurjewez im Westen von Wladimir, wo ein ganzes Haus für betreutes Wohnen entstehen soll. Begonnen hat man schon einmal mit dem Garten, wo Obstbäume und Beerensträucher gepflanzt wurden. Immer gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen, die all ihren Behinderungen trotzen.

Die Zeilen enden: „Nochmals danke für Eure Unterstützung unserer Kinder, Jugendlichen und ihrer Eltern. DANKE Euch allen!“

Da geht noch was drauf!

Da geht noch was drauf!

P.S.: „Swet“ – zu Deutsch „Licht“ – ist eines von vielen praktischen Beispielen dafür, daß es durchaus solidarische Initiativen der russischen Zivilgesellschaft gibt und das Bild, das gestern hier der Soziologe Dmitrij Petrosjan zeichnete, gar nicht so düster aussieht. Man muß nur genauer hinsehen, dahin, wo so manches Licht leuchtet.

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