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Archive for 13. Oktober 2015


Die Zweckbauten aus dem architektonischen Einheitsatelier der Sowjetzeit passen auch in Wladimir nicht mehr ins Bild der Zeit. Wo sie nicht abgerissen werden, versucht man es zunehmend mit einer Fassadenverschönerung. So wie jetzt eben an der Schule Nr. 36 mit einem Portrait des Nationaldichters, Alexander Puschkin.

Alexander Puschkin 1

Der Wladimirer Künstler, Arsenij Arkatow, nahm das Jahr der Literatur, das man derzeit in Rußland begeht, zum Anlaß und reiht sich nun ein in eine ganze Serie von Graffiti, entstanden erst in den letzten Monaten – mit Aussicht auf Fortsetzung.

Alexander Puschkin 2

Und Alexander Puschkin? Was hätte der dazu gesagt? Gut so! Denn der Autor von „Eugen Onegin“ zeichnete selber mit großer Hingabe. Und wenn ihm gerade kein Reim einfallen wollte, kritzelte er auch so manches, was heute als Vorlage für Graffiti durchgehen könnte. Kongenial nennt man das dann wohl, was Arsenij Arkatow da geschaffen hat. Vielleicht kommt er ja auch einmal nach Erlangen und schenkt uns einen Goethe, der sich schließlich auch aufs Zeichnen und Malen verstanden haben soll…

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